Klaus-Jürgen Langner

Der Verlauf der Hochzeitsnacht

Gedicht von Klaus-Jürgen Langner - Zum Profilnächstes Gedicht

Drei Töchter von Mutter Mira waren reif zum Heiraten.
Die Mutter half bei den entsprechenden Kandidaten.
Und als es bei der ersten soweit war
Da machte Mira der Ältesten klar,
Sie wollte unbedingt erfahren
Wie die Männer in der Hochzeitsnacht so waren.

Die erste Tochter war gar nicht stur
Sie antwortete ihrer Mutter nur:
„Maxwell Kaffee“ sei das Zauberwort.
Und Mutter Mira verstand es sofort
Sie brauchte nur die Werbung zu lesen.
„Zufriedenheit bis zum letzten Tropfen“
Da konnte sie sich auf die Schulter klopfen.

Später war auch die zweite soweit
Auch sie hatte wohl eine gute Hochzeit,
Sie erfuhr wiederum nur das eine Wort
Und sie verstand auch diesmal sofort
Als sie für „Rothmans“ die Werbung las:
Die Tochter braucht kein Vergrößerungsglas.
„Live Life King Size“ heißt der Werbespruch
Da hatte auch diese Tochter genug.

Aber bei der dritten Tochter war sie etwas verwirrt.
Zuerst glaubte sie, die hätt' sich geirrt.
Bei „British Airways“ war nichts Passendes zu lesen
Da war sie zunächst doch verwirrt gewesen.
Aber dann stand sie plötzlich vor einem Plakat, 
das ihr die Wahrheit verkündet hat:
„Viermal täglich, sieben Tage die Woche in alle Richtungen!
Das sind die ganz normalen Spitzenleistungen.“
Und da wusste die Mutter auch in dem Fall Bescheid
Aber ihre Tochter tat ihr irgendwie leid!.

Don, 26. 03. 2014
 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Klaus-Jürgen Langner).
Der Beitrag wurde von Klaus-Jürgen Langner auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.03.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (2)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Satire" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Klaus-Jürgen Langner

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Audi Quattro von Klaus-Jürgen Langner (Der gereimte Witz)
Affenplage von Norbert Wittke (Satire)
Glaube und vertraue von Karin Lissi Obendorfer (Aphorismen)