Wolfgang Meiser

Gedichte

Bello heißt mein kleiner Hund.
Er ist flink und kugelrund.
 
Nicht mehr jung, doch noch nicht alt,
Täglich gehn wir in den Wald.
 
Er hebt sein Bein. Mal hier mal dort
Markiert er alles und so fort.
 
 Steckt alles ab als sein Revier,
Sagt damit allen: "Ich war hier".
 
Noch einmal schnuppern. Auf und ab,
Gehts heimwärts dann, in leichtem Trab.
 
                                *
 
 
Die Katze liegt auf dem Kanapee.
Davor eine Tasse mit Kaffee.
Es spitzt die Katz die Ohren,
Der Maus, der geht verloren
Ihr Leben.
So ist das eben.
 
                               *
 
 
Ein Sprung, ein Biß, ein Prankenschlag.
Das Leben ist halt jeden Tag
Für Mäuse sehr gefährlich.
Für Katzen unentbehrlich.
 
 
                              *
 
 
Europameisterschaft
 
 
Vor den vollbesetzten Rängen,
Lauschend schönen Siegesklängen
Steht Rehakles, der Götterfreund.
 
Zu Europas Meisterschaft
Im Fußball, hat er es geschafft,
Daß Griechenland den Sieg errang.
 
Von des Peloponnes Stränden
Kam er, nicht mit leeren Händen,
In das schöne Portugal.
 
Schlug zuerst die Portugiesen,
Danach die andern, wie sie auch hießen;
Dann stand er im Viertelfinal.
 
Es folgten nach die Franzosen,
Die Favoriten, die sehr großen.
Und plötzlich kam das Halbfinal. 
 
Da waren sie die frechen Tschechen,
Im Halbfinale wollten sie brechen
Die Siegesserie Griechenlands.
 
Doch Eins zu Null, durch Silver Goal 
Besiegten sie die Tschechen wohl,
Und wieder gehts gen Portugal
 
Der halbe Peloponnes tobt.
Auf dem Olymp wird ausgelobt
Eine Statue für Rehakles.
 
Er wird genannt mit Perikles,
Gleichgestellt mit Herakles.
Doch s' ist nur unser aller Otto.
 
Der Teutone Rehagel,
Deutschland schiebt mit viel Debakel
ihn ins ferne Griechenland.
 
Im Endspiel gegen Portugal
Hebt er hoch den Siegespokal.
Eins zu Null war der Gewinn.
 
Und in des Olymps Gefilden
Ist ein Halbgott neu zu bilden.
Er heißt "Otto Rehakles". 

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