Ulla Meyer-Gohr

Abschied von einer Großstadt.

 

   " Wie oft habe ich in deinen Grünanlagen Ruhe und Beschaulichkeit gefunden. Bin an deinen Ufern entlang geschlendert.  Verfolgte den Pulsschlag deines Herzens, DEN  HAFEN mit seinen Geräuschen, Gerüchen und Geschäftigkeiten.  - Mehr Brücken als Venedig nennst du dein Eigen - stimmt das ?

       Oh ja, - dein Facettenreichtum ist vielseitig. Er erstreckt sich von einer Dame von Welt mit ihren groß angelegten Villenvierteln bis zu einer ordinären Dirne der Amüsiermeile. Verführerisch locken deine tausend von Leuchtreklamen. Eine geheimnisvolle Schönheit, die alle Finessen der Verführungskunst besitzt. Dein Flair zieht viele in den Bann und lässt nicht wieder los !

       Doch, hast du dich jemals gefragt wie es mir geht ? - Eine kalte Schulter zeigtest du mir.  Irgendwann kroch die Kälte in mir hoch. Die Einsamkeit schlug ihre Krallen in meine verwundete Seele.  Hörst du mein innerliches Weinen ?  Ruhig sahst du mit an wie ich zum Verlierer wurde ! Ich  verlasse dich jetzt für immer ! - Noch  ist es nicht zu spät alle vorhandenen Kräfte zu mobilisieren um einen Neubeginn in der Fremde ,einer anderen Stadt , zu wagen.  

        Vergessen kann ich dich nicht ! - Meine Wiege stand hier. Deine Persönlichkeit prägte mich!"

 

Silber bis dunkelgrau zeigt sich die Stadt beim Abschied. Nur das Aufblitzen der Lichter durchbricht die Regenfront und verrät das pulsierende Leben. Ein typischer Regentag !

 

   " Adieu, du Großstadtschönheit, meine Verbundenheit und Bewunderung bleibt ungebrochen. Der Abschied fällt schwer, denn  ICH  LIEBE  DICH !"   

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Durch ein technisches Experiment fegte eine schreckliche Katastrophe über einen großen Teil Europas hinweg.
Ein neuer Landstrich mit teilweise eigenartigen Naturgesetzen und „Dimensionsrissen“, welche zu anderen Welten führten war entstanden. Da sogar Beobachtungssatelliten nur unbrauchbare Bilder von diesem Gebiet liefern konnten, wurde es von offiziellen Stellen als X-Territorium bezeichnet. Allgemein benannte man es jedoch als das Crashland.
Da die üblichen Waffensysteme dort größtenteils versagt hatten, war die X-Force gegründet worden. Eine spezielle Armee, deren Ausbildung und Ausrüstung an die merkwürdigen Umweltbedingungen dieses Landstriches angepasst worden waren.
Suzi war Mitglied der X-Force. Während eines Einsatzes gerät sie mit ihrer Truppe in einen Hinterhalt. Es ist der Auftakt im Kampf um die absolute Macht im Crashland.
Verleumdet und dadurch von den eigenen Kameraden gejagt, bleibt ihr nur noch die Flucht durch die Todeszone, um Platon zu erreichen. Denn nur er ist mächtig genug, ihre Unschuld beweisen zu können und den düsteren Machenschaften um die Vorherrschaft im Crashland entgegentreten zu können.

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