Sandra Lenz

Brennende Tränen - Teil II

Sue blickte John nachdenklich an. Konnte sie ihm trauen?
Sein Gesicht war undurchdringlich und verriet nichts über sein Wesen. Sue versuchte sein Alter zu schätzen, aber das wurde durch die Linien, die das Leben in sein Gesicht gegraben hatte, erschwert. Er strich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht.
"Komm', ich bringe Dich nach oben in Dein Zimmer. Du siehst vollkommen fertig aus und solltest Dich ausruhen." John erhob sich und half Sue auf. Er ging Richtung Tür und Sue folgte ihm. Sie gingen den dunklen Flur entlang und passierten mehrere große Türen. Dieses Haus musste sehr groß sein. Plötzlich öffnete sich eine dieser Türen und Paul trat heraus. Er musterte John und Sue und erweckte damit ein mulmiges Gefühl bei ihr. "Es ist alles o k. Ich bringe sie auf ihr Zimmer." John ging näher an Paul heran und flüsterte ihm etwas zu. Es war zu leise, als das Sue es hätte verstehen können. Paul nickte stumm und wünschte ihr eine angenehme Nacht.
Sie stiegen nun eine breite Treppe herauf und John führte sie zum Ende des Gangs. "Hier ist Dein Zimmer." Er stieß die Tür auf und schob Sue sanft hinein. Das Zimmer war in dunkelblau gehalten. Am Kopf des Zimmers stand ein breites Bett mit riesigen Kissen, die so weich zu sein schienen, dass man sich am liebsten direkt hineingelegt hätte. Im Kamin brannte ein Feuer, welches eine wohlige Wärme verbreitete und einige Kerzen sorgten dafür, dass das Zimmer sehr geheimnisvoll wirkte. John wies auf eine zweite Tür im Raum. "Dort ist das Bad. Du möchtest Dich bestimmt ein bisschen frisch machen. Alles was Du benötigst, wirst Du vorfinden." Er zwinkerte Sue zu und verließ dann wortlos den Raum. Sue stand nun mutterseelenallein in diesem Zimmer und war genauso schlau wie vorher. Aber sie war einfach zu müde und kaputt, um sich jetzt weitere Gedanken über ihre Situation zu machen. Irgendwie war ihr im Moment alles egal. Sie trat ans Fenster und starrte hinaus in die Dunkelheit. Der Mond stand hoch am Himmel und verbreitete sein blassblaues Licht übers Land. Vor ihr lagen die unendlichen Weiten der finnischen Natur.
Sue fühlte sich ausgelaugt und schmutzig. "Es kann ja nicht schaden, wenn ich mal einen Blick ins Bad werfe" dachte sie sich und warf einen verstohlenen Blick durch die andere Tür. Das Bad war in grün gehalten und in der Wanne dampfte ein angenehmes Schaumbad. "Aber woher wusste ..." Sue zuckte mit den Schultern und entledigte sich ihrer Kleidung. Sie wollte jetzt nur noch das schöne warme Wasser genießen und ließ ihre Sachen achtlos auf den Boden fallen und glitt in das warme Wasser. Langsam ließ der Schmerz in ihren Knochen nach und sie entspannte sich. Sanfte Nebel der Beruhigung lullten Sue ein und entführten sie in eine andere Welt. Sie glitt tiefer ins Wasser und sog den betörenden Duft von Kräutern in sich ein.
Nebenan öffnete sich derweil leise die Tür zu ihrem Zimmer und die Silhouette einer dunklen Gestalt erschien im Türrahmen. Leise schlich sich diese Person hinein. Sue bekam von all dem nichts mit. Sie genoss noch immer das warme Wasser auf ihrer Haut. Die Gestalt wanderte durch ihr Zimmer. Leise stellte sie ein Tablett auf dem Tisch neben dem Kamin ab und ging nun rüber zum Bett, um auch dort etwas nieder zu legen. Sein Blick wanderte durch den Raum und er grinste zufrieden. Ja, bis jetzt lief alles wie geplant. Und er würde auch alles daran setzen, das es auch so bleiben würde. Sie sollte hier glücklich werden, genauso glücklich wie sie alle hier waren. Sue hörte plötzlich ein Geräusch im Nebenzimmer und schreckte hoch. Ihre Finger tasteten nach dem Handtuch. Flink wickelte sie sich darin ein und schlich auf Zehenspitzen zur Tür. Auf dem Boden hinterließ sie feuchte Fußspuren und das Wasser perlte auf ihrer Stirn. Vorsichtig griff Sue nach der Türklinke. Einen Moment lang hielt sie noch inne. Was würde sie nun wieder erwarten? Mit einem kräftigen Ruck riss Sue die Tür auf und spähte ins Hauptzimmer. Ihr Blick schweifte umher, doch sie war allein. Erleichtert atmete sie auf, um im nächsten Moment zusammenzufahren, als ob sie einen Geist gesehen hätte. Draußen ertönte der Gongschlag einer Uhr um Mitternacht anzukündigen. "Ich bin total fertig!" sagte Sue zu sich selbst und schüttelte den Kopf. Der Duft heißen Tees stieg ihr in die Nase und sie wandte den Kopf zum Tisch. Vor ihr standen ein Becher und ein paar Sandwichs. Also war doch jemand hier gewesen und sie war noch nicht verrückt. Da ihre letzte Mahlzeit schon etliche Stunden zurück lag, stürzte sich Sue hungrig darüber her. Anschließend fühlte sie sich bedeutend besser und wollte nur noch schlafen., um diesen unheimlichen Ereignissen zu entfliehen.
Auf ihrem Bett lag ein wunderschönes Nachthemd aus schwarzer Seide. Der zarte Stoff liebkoste ihre Haut und umschmeichelte ihren schlanken Körper. Zufrieden kletterte Sue ins Bett und verfiel bald in einen ruhigen und tiefen Schlaf.
Unten redete derweil John auf Georg ein. Der war noch immer mächtig sauer und tief in seiner Ehre verletzt. "Hast Du gesehen, wie wunderschön sie ist?" Georg verdrehte verzückt die Augen. "Schon als sie den Pub betreten hat, hat es mich erwischt. Wie ein Donner schlug es in meinem Herzen ein." John beobachtete seinen Freund eindringlich. "Ich weiß, Georg." John senkte den Blick und starrte auf den Fußboden. "Du hast Recht. Aber trotz allem musst Du sie aufgeben und sie Dir aus dem Kopf schlagen." Freundschaftlich klopfte er Georg auf die Schulter. "Komm', wir trinken was und rauchen eine. Anschließend sieht die Welt ganz anders aus." Georg murmelte noch etwas unverständliches und folgte dann John ins Wohnzimmer. Dort trafen sie auf Paul, der es sich in dem großen Sessel neben dem Kamin gemütlich gemacht hatte. Seine Finger trommelten auf der Lehne irgendeinen Takt. Erstaunt sah er Georg und John eintreten. "Hey Jungs, ich habe gerade eine neue Flasche aufgemacht." Er deutete zum Tisch. "Bedient euch." Dieses Angebot ließen sie sich nicht zweimal sagen und schnappten sich schnell zwei Gläser. Nach der dritten Flasche war Georgs schlechte Laune plötzlich wie weggeblasen und sie alberten herum.
"Wo sind eigentlich Tom und Michael?" fragte John in die Runde. Georg zuckte mit den Schultern und nahm einen weiteren Schluck aus seinem Glas.
"Sie sind oben" antwortete Paul, "und schauen sie sich an."

Tom war bereits einige Zeit nervös auf und ab gegangen und hatte dabei etliche Zigaretten geraucht. Immer wieder spielte er gedankenverloren mit seiner Halskette. Wann kam denn endlich Michael zurück, um ihm Bericht zu erstatten. Er konnte diese Ungewissheit kaum noch ertragen. Endlich kam Michael zurück und grinste seinen Freund an. Leise schloss er die Tür hinter sich.
"Es ist alles in Ordnung. Sie hat gebadet und gegessen. Nun schläft sie wie ein Baby." Ein zufriedenes Lächeln umspielte die Lippen von Tom und seine Augen strahlten. "Meinst Du Michael, sie könnte sich hier wohlfühlen?" Unsicher schaute Tom seinen besten Freund an. Michael nickte. "Da bin ich mir sehr sicher. Sie strahlt es irgendwie aus." Tom trat gedankenverloren ans Fenster und schaute in die Nacht hinaus. Zweifel keimten in ihm auf und nagten an seinem Gewissen. "Meinst Du, wir haben das richtige getan?" Tom suchte Michaels Blick. Michael schaute ihn ernst an. "Ja, das haben wir. Schließlich geht es um unser aller Glück." Er zog ihn sanft am Ärmel und drängte ihn Richtung Tür.
"Und das es genauso ist, werde ich Dir nun beweisen. Wir werden sie uns anschauen." Michael führte ihn zum Gang hinaus und drängte ihn den Flur entlang, bis sie vor der Tür zu ihrem Zimmer standen. Tom atmete tief ein. Sollte er wirklich hineingehen? Einfach so? Ehe er diesen Gedanken weiter verfolgen konnte, hatte Michael bereits die Tür geöffnet und war eingetreten. Ein wenig unsicher und schüchtern folgte ihm Tom. Michael deutete zum Bett. "Dort ist sie. Schläft sie nicht friedlich?" Tom trat ein wenig näher heran und Michael beobachtete das Gesicht seines Freundes genau. Wirkte es eben noch ernst und angestrengt, so war es nun viel weicher geworden.
Das Mondlicht, das durch das Fenster herein drang, fiel genau auf das Bett. Ihre weiße makellose Haut schimmerte wie Schnee, das dunkle Haar fiel in weichen Wellen und umrahmten ihr hübsches Gesicht und ihre lieblichen roten Lippen schienen so süß wie Wein zu sein.
Tom starrte eine ganze zeitlang auf sie herab und tief in seinem Inneren wurde er von etwas berührt, was ihm fast die Luft zum Atmen nahm. "Du hast Recht, Michael. Wir haben das Richtige getan." Tom blickte seinen Freund an. "Sie ist der Inbegriff der Sünde. Und niemand soll sich auch nur wagen, ihr zu nahe zu kommen." Tom drehte sich um und schritt zur Tür. Sein Gang war geschmeidig wie der eines Raubtieres. Und in seiner schwarzen Kleidung wirkte er graziös wie ein Panther. Michael schloss leise die Tür und folgte ihm nach unten. Die anderen trieben unten ihre Scherze, als die Beiden plötzlich eintraten.
John sah Tom an. "Ist alles in Ordnung?" Tom nahm auf der Couch Platz, wo Georg bereits ziemlich breit in den Kissen lag. Er zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug. Sekundenlang herrschte Stille zwischen den Fünf. "Ich möchte, das niemand von Euch Sue zu nahe kommt" sagte Tom plötzlich eindringlich und warf einen Blick auf Georg, der ziemlich verdutzt aussah und sich beinahe verschluckt hätte. Nervös steckte er sich eine Zigarette an und klammerte sich an seinem Glas fest. Ein wenig kleinlaut rutschte er tiefer in die Kissen zurück und warf einen verstohlenen Blick zu John. Der starrte Tom an. "Wie kommst Du darauf, dass sich jemand an ihr vergreifen könnte?", dabei schob er seinen Cowboyhut ein Stückchen höher. Tom saß noch immer lässig auf der Couch und nahm einen Schluck Rotwein aus dem Glas, welches im Michael kurz zuvor gereicht hatte. Er lehnte sich ein wenig vor und richtete den Blick auf seinen Kumpel. Seine Augen leuchteten dunkelgrün. Das passierte immer dann, wenn er innerlich sehr erregt war.
"Nur so, John. Das Leben kann manchmal ungeahnte Wendungen annehmen. Nichts läuft mehr so, wie man es geplant hatte und du stehst plötzlich vor dem Nichts. Und ich möchte nicht, das so etwas mit mir passiert." Schweigen machte sich breit und niemand wusste so recht, was er darauf antworten sollte. Tom nahm einen weiteren Schluck und zündete eine neue Kippe an. In kleinen Kringeln blies er den blauen Dunst in die Luft. Michael wollte das Schweigen brechen und stand unvermittelt auf. "Komm' Georg, ich bringe dich auf dein Zimmer. Für heute hast du genug getrunken. Du schwankst schon wie ein altes Segelschiff." Lachend griff er seinem Freund unter die Arme und wäre beinahe mit ihm zusammen zurück auf die Couch geplumpst. Georg ließ sich hängen, wie ein nasser Sack. "Nein ... ich will noch was trinken!" lallte er und schmiss fast die Flasche vom Tisch. Paul half nun Michael und gemeinsam brachten sie Georg dazu, den Raum zu verlassen. John blieb noch einen Augenblick lang sitzen, bevor er Tom zunickte und ebenfalls verschwand. Tom blieb allein zurück mit sich und seinen Gedanken. Immer wieder schweiften sie ab zu Sue und er sah sie vor sich liegen. So zart und zerbrechlich hatte sie im Mondschein gewirkt. Er trank sein Glas leer und voller Entschlossenheit erhob er sich. Er wanderte durchs dunkle stille Haus, bis er vor ihrer Tür stand. Eine unbekannte Macht hatte ihn hierher getrieben und er musste ihr nachgeben. Sein Kopf war wie leergefegt, nur dieser starke Drang diese Frau zu besitzen, beherrschte ihn noch. Nervös schlüpfte er ins Zimmer. Sie lag noch immer friedlich schlummernd in dem großen Bett. Ihre Schönheit strahlte so hell, als ob sie in Marmor geschlagen worden wäre. Bestimmt für die Ewigkeit und dafür da, einem Mann die süßesten Freuden zu bereiten. Ihre Atmung ging ruhig und regelmäßig und ihre Brust hebte und senkte sich dabei. Tom betrachtete sie eine Weile, bevor er sich vorsichtig auf den Bettrand setzte. Seine Finger berührten ihr weiches Haar. Er beugte sich tiefer zu ihr hinab, um den Duft ihrer Haut in sich aufnehmen zu können. Ihr Duft betörte ihn und beschleunigte seinen Pulsschlag. Seine Fingerkuppe berührte sanft ihre vollen Lippen. Langsam zog er die Decke tiefer. Er wollte ihren Körper betrachten, den er sich schon lange an seine Seite gewünscht hatte. In seinen Träumen war er ihr schon oft begegnet und jetzt war es Realität geworden. Durch den Kräutertee, den Michael ihr verabreicht hatte, würde die tief und fest schlafen und sich an nichts mehr erinnern. Tom ließ den Blick über ihren Körper streifen, der sich ihm so verführerisch entgegen reckte. Er berührte ihren Hals und glitt dann langsam tiefer. Sue rekelte sich ihm entgegen und ihre Lippen waren nun leicht geöffnet. Langsam senkte Tom seine Lippen auf die ihrigen. Er liebkoste ihren Mund und Sue erwiderte seinen Kuss. Ihr Mund schmeckte wie süßer Wein und er wollte mehr davon. Sanft stieß er seine Zunge tiefer hinein. Sue gab ein leises Seufzen von sich und schlang urplötzlich ihre Arme um seinen Hals. Sie zog Tom näher zu sich herunter. Ihre Brust rieb sich an seiner und ihre Finger gruben sich in sein dunkles Haar. Er küsste sie so, wie er noch nie eine Frau zuvor geküsst hatte. Voller Leidenschaft und Begierde, die sein Blut in Wallung brachten und seinen Pulsschlag beschleunigten. Langsam streifte er die Träger ihres Nachthemdes über ihre Schultern und seine Lippen glitten über ihre Brüste. Sein Verlangen nach ihr war immens und er wollte sie nehmen. Rasch zog er sich sein T-Shirt über den Kopf und schmiegte sich an ihren warmen Körper. Mit einer riesigen Welle der Leidenschaft entführte er Sue in das Reich der Sinnlichkeit. Zufrieden und erschöpft schlief Tom in ihren Armen ein.

Sue erwachte aus einem unruhigen Schlaf. Sie rieb sich die Augen, um auch das letzte Fünkchen Müdigkeit zu vertreiben. Aufrecht im Bett sitzend erinnerte sie sich an ihren Traum, was ihr die Schamesröte ins Gesicht trieb. Sie hatte von einem völlig fremden Mann geträumt. Einem Mann, der eine Ausstrahlung besessen hatte, die sie völlig in ihren Bann gezogen hatte und der sie sich nicht zu entziehen vermocht hatte. Er war groß und schlank mit dunklen Haaren gewesen und grünen Augen, die so tiefgründig wie ein See waren. Diese Augen hatten sie fixiert und es schien, als ob er bis auf den Grund ihrer Seele hätte schauen können. Sue lief ein Schauer über den Rücken, als sie wieder an ihn dachte. Und dann hatten sie sich leidenschaftlich geliebt. Sue errötete erneut. Es war so, als ob sie seine Lippen wieder auf ihrer Haut spüren könnte, obwohl es nur ein Traum gewesen war. Aber der Traum war wohl ziemlich realistisch gewesen, denn das Bett war vollkommen zerwühlt. "Aber es war doch nur ein Traum ..." murmelte Sue und schwang ihre Beine aus dem Bett. Sie lief auf den großen Schrank zu, in der Hoffnung etwas brauchbares zu finden. Und tatsächlich befanden sich einige Kleidungsstücke darin. Sue entschied sich für ein langes dunkellila Kleid, welches hervorragend passte und ihre helle Haut noch mehr zum Strahlen brachte. Ihre dunklen Haare steckte sie hoch. Jetzt war sie bereit das Geheimnis dieses Hauses zu lüften. Leise öffnete sie die Tür und lauschte hinaus auf den Gang. Es herrschte Totenstille ...
Langsam und möglichst leise schlich sie über den Flur, vorbei an endlosen Türen. Sue traute sich nicht eine dieser Türen zu öffnen, aus Angst etwas Gefährliches könnte sie dahinter erwarten. Nach einiger Zeit erreichte sie das Zimmer, in dem Georg beinahe über sie hergefallen wäre. Sue schüttelte sich. Zum Glück war dies ja verhindert worden. In einem anderen Raum standen mehrere leere Flaschen herum und ein überquellender Aschenbecher. Hier schien es hoch hergegangen zu sein. Die Kissen auf der Couch lagen chaotisch und teilweise im Zimmer verstreut umher. Sue wurde mutiger und inspizierte so einen Raum nach dem anderen.
Zwischenzeitlich hatte sie auch die Küche gefunden. Im Kühlschrank standen haufenweise Rotwein-, Bier- und Jägermeisterflaschen, aber sonst kaum etwas brauchbares. Sue fand noch einen Apfel und etwas Milch; das musste als Frühstück ausreichen. Nach dem Snack wollte sie ihre Entdeckungstour fortsetzen. Sie betrat als nächstes einen etwas kleineren Raum, in dem die Fenster ebenfalls verhangen waren. Er war sehr hübsch und gemütlich eingerichtet und in dunklen Farben gehalten.
Ihr Blick fiel auf ein Gemälde über der Couch. Sue trat näher heran, um es sich besser anschauen zu können. Es war in einem goldenen verzierten Rahmen und zeigte eine junge Frau. Sue ging noch ein wenig näher und erschrak plötzlich. Sie schaute in ihr eigenes Gesicht...



Fortsetzung folgt ...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.06.2002. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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