Friederike Fischer

Endlich Frühling Teil 8

Kapitel 13
 
Ein merkwürdiges Gefühl. Mit klopfendem Herzen lag ich auf meinem Bett und konnte noch nicht realisieren, dass Ryan sich soeben für Weihnachten angekündigt hatte. Ich würde Weihnachten zusammen mit ihm verbringen! Ich, Ryan, Weihnachten und... zusammen. Diese Worte in einem Satz. Wahnsinn!
Irgendetwas war da doch faul. Auf einmal soll alles gut sein? Vielleicht sollte ich Ryan noch mal zurückrufen, damit er mir sagen kann, dass es nur ein Scherz war. Sehr witzig, damit macht man doch keinen Spaß! Der konnte sich schon mal warm anziehen, denn ich war bereits dabei seine Nummer zu wählen.
„Ja?“
„Hey.“
„Wieso rufst du denn an? Wir haben doch vor zwanzig Minuten erst aufgelegt.“
„Sag mir noch mal, was du eben gesagt hast.“
„Schneeflöckchen?“
„Nein“, prustete ich ins Telefon und verdrehte genervt die Augen.
„Ich liebe dich?“
„Nein.“
„Doch!“
„Ja, ich weiß, aber das meinte ich nicht.“ Oh je, das konnte noch dauern.
„Schade.“
„Also?“
„Ich komme über Weihnachten?“
„Meinst du das wirklich ernst?“
„Natürlich. Wolltest du das hören?“
„Ja, genau das. Also bis bald.“
„Du bist seltsam, aber ich liebe dich trotzdem.“
„Oh, danke. Ich dich auch... trotzdem.“
„Bye.“
„Bye.“
Grinsend legte ich das Telefon aus der Hand und ließ mich zurück auf mein Bett fallen. Er macht es mir aber auch nicht sonderlich leicht, ihn ernst zu nehmen, dachte ich. Immerhin war ich beruhigt, oder sollte es vielmehr sein. Doch, das war ich auch. Aber so schön es auch war, dass er Weihnachten zu mir kommen konnte, es waren immer noch fast zwei Wochen, in denen ich ihn nicht sehen durfte. Besser als zwei Monate! Immerhin etwas.
Ich beschloss solange zu schlafen bis er bei mir sein und mich wachküssen würde. Allerdings hielt ich es nicht mal fünf Minuten aus. Stattdessen setzte ich mich an meinen Computer und startete das E-Mail Programm. Eine ungelesene Mail! Sicher nur Werbung. Oder... Moment mal! Das war doch Ryans Adresse. Neugierig bewegte ich die Maus auf den Briefumschlag zu und klickte ihn an. Sofort öffnete sich ein neues Fenster und ich begann zu lesen. Verwirrt sah ich auf die Uhr, dann erneut auf den Bildschirm, um den Sendezeitpunkt dieser Mail festzustellen. Zwei Minuten nachdem wir unser letztes Telefonat beendet hatten, hatte er mir diese Mail geschickt. Er musste sich unmittelbar nachdem er aufgelegt hatte an den Computer gesetzt haben. Ich las die E-Mail noch ein zweites Mal durch.
 
„Hey mein Schneeflöckchen,
ich habe wahnsinnige Sehnsucht nach dir!
Nur damit du´s schwarz auf weiß hast: ICH KOMME DICH AN WEIHNACHTEN BESUCHEN!!!
Nicht, dass du mich vor der Tür stehen lässt, wenn es soweit ist.
Falls du mir immer noch nicht glaubst, ruf mich einfach wieder an.
Ich kann es kaum erwarten bei dir zu sein. Du bist für mich das, was mir hier zum Leben fehlt.
Ich liebe dich und vermisse dich jeden Tag mehr!
Wenn ich dich jetzt umarmen könnte, würde ich dich nie wieder loslassen.
Noch elf Tage!
Ryan“
 
Ich schluckte. Etwas in der Art hatte er mir vorher noch nie gesagt. Meine Knie waren weich wie Pudding. Schon, wenn er mir sagte, dass er mich liebt war ich nicht mehr zurechnungsfähig und dann diese Worte... Ich wollte nicht mehr elf Tage warten, nach dieser Mail schon gar nicht, aber mir blieb offensichtlich nichts anderes übrig.
Wie lange würde er überhaupt bleiben? Mindestens die drei Feiertage, aber wie lange genau? Noch nie hatte ich mich mehr auf Weihnachten gefreut. Früher war es mir immer sehr wichtig gewesen, dass ich mit meiner Familie alleine feiern konnte und wehe jemand aus der Familie hatte sich zum Essen angekündigt. Danach hatte es Geschenke gegeben und... und... Oh nein! Geschenke! Daran hatte ich noch keinen einzigen Gedanken verschwendet. Was sollte ich Ryan schenken? Ich musste mir sehr schnell etwas einfallen lassen, wenn ich an Weihnachten nicht mit leeren Händen da stehen wollte. Ob Ryan schon darüber nachgedachte hatte? Vielleicht dachte er auch, dass wir uns nichts schenken, aber es ist doch normal, dass man demjenigen, den man liebt etwas schenkt, oder? Ich kannte mich damit nicht aus, denn schließlich war dies das erste Weihnachtsfest, das ich mit meinem Freund verbringen würde. In der Hinsicht stand ich also eindeutig unter Artenschutz. Hoffentlich würde Ryan es mir nach sehen, wenn mein Geschenk für ihn nicht allzu originell ausfiel. Meine Güte! Es war ehrlich gesagt nicht besonders leicht einen Freund zu haben, aber höchst wahrscheinlich machte ich es mir mal wieder viel zu schwer. Kam es denn tatsächlich nur auf die Geschenke an? Sicher nicht. Ryan war für mich Geschenk genug! Und doch... In diesem Augenblick fiel mir ein, was ich ihm schenken konnte. Ich schluckte bei dem Gedanken und mir war nicht sonderlich wohl, aber es war das perfekte Geschenk. Augen zu und durch! Aber nicht mehr an diesem Tag, denn es war Sonntag und am folgenden Tag musste ich mich wieder in der Schule durchschlagen. Politik, Chemie, Deutsch, Mathe und Erdkunde. Wunderbar! Und natürlich hatten wir in fast jedem Fach eine „winzige“ Hausaufgabe bekommen. Das Wochenende wäre doch sonst verschwendete Zeit, ohne ein wenig geistiger Aktivität. Zumindest hatte sich diese Einstellung in den Köpfen der Lehrer eingenistet und wurde nur von wenigen und äußerst selten verdrängt. Die knapp zwei Wochen Schule würde ich sicherlich auch noch überstehen, obwohl die Zeit selbstverständlich immer dermaßen langsam an einem vorbei schlich, wenn man sich nach etwas sehnte. Nach etwas oder nach jemandem. In meinem Fall beides. Die elf Tage würden mich noch viel Kraft und Geduld kosten, aber das war noch das kleinste Übel, dessen war ich mir bewusst. Wenn ich in den letzten Tagen nachgedacht hatte, musste ich sehr häufig an das Gespräch mit Ryan nach unserem ersten Treffen bei ihm zu Hause denken; an den Morgen nach unserer ersten gemeinsam verbrachten Nacht; an den Moment, in dem sich unsere Wege beinahe für immer getrennt hätten. Was wäre geschehen, wenn Ryan an seinen Überlegungen festgehalten und unsere gerade erst begonnene Beziehung aufgrund der räumlichen Trennung schon an dem Tag beendet hätte? Was, wenn ich es nicht geschafft hätte ihn vom Gegenteil zu überzeugen? Dachte er auch manchmal darüber nach? Für mich wäre es wahrscheinlich das Ende von allem gewesen. Das wurde mir in diesem Moment besonders stark bewusst. Doch wie dachte er darüber? Hielt er es noch immer für die bessere Lösung?
Zusammen mit meinen finsteren Gedanken setzte ich mich schließlich an die verbliebenen Hausaufgaben und hatte wirklich nicht die geringste Lust am nächsten Morgen in die Schule zu gehen. Natürlich war das der Regelzustand an einem Sonntagabend, aber ich bildete mir ein, dass es am Ende jedes Wochenendes immer wieder ein wenig schlimmer wurde. Etwas dagegen tun konnte ich leider nicht und so ging ich bereits um zehn ins Bett.
Ich sah Ryans lächelndes Gesicht unmittelbar vor meinem, seine Augen strahlten in die Dunkelheit, sahen mich an. Seine Finger strichen zärtlich durch meine Haare, dann über meine Wangen, kamen dort zur Ruhe und zogen mich langsam zu sich heran, so dass sich unsere Lippen berührten. Ja! Träumen war nicht umsonst meine Lieblingsbeschäftigung. Doch je schöner der Traum ist, desto schlimmer ist das Erwachen danach. Man wacht, noch verzaubert von dem gerade Geträumten, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht auf und muss sogleich feststellen, dass nichts davon der Realität entsprach. Ein bitter-süßes Erwachen, im wahrsten Sinne des Wortes! Der ganze Körper scheint sich zusammenzuziehen und man wird von einer kaum beschreibbaren Traurigkeit gepackt. Verständnislos liegt man noch einige Minuten im Bett bevor man aufsteht, falls es nicht noch mitten in der Nacht ist, und kann den gesamten Tag an nichts anderes denken.
Ohne diese Träume von Ryan wäre ich jedoch schon längst eingegangen. Wenn ich sein Gesicht nicht einmal  im Traum sehen könnte... Nein, unvorstellbar!
Unvorstellbar war es auch für mich, dass uns unsere Mathelehrerin an diesem Montag für die nächste Stunde einen Test ankündigte, sprich für Donnerstag. Es sind gerade mal noch zehn Tage bis zu den Ferien, sie muss aber unbedingt noch einen Test schreiben. Wunderbar! Also durfte ich mich die nächsten Tage ausgiebig mit Kurvendiskussionen beschäftigen, obwohl ich viel lieber Trübsal geblasen hätte. Vielleicht war die Ablenkung allerdings auch gar nicht so schlecht, denn die Tage vergingen unglaublich schnell bis Donnerstag und besonders schwer war der Test auch nicht gewesen. Besagter Donnerstag zog sich dagegen endlos in die Länge. Ungefähr dreihundert mal hatte ich schon daran gedacht, dass Ryan in genau einer Woche bei mir sein würde. Ich freute mich riesig darauf und doch versetzte mir dieser Gedanke jedes Mal erneut einen kurzen aber schmerzhaften Stich in die Magengegend, da ich die Idee für Ryans Geschenk noch nicht ausgiebig überdacht hatte. Am Wochenende musste ich mir unbedingt etwas Konkretes überlegen. Das heißt, was ich ihm gerne schenken würde wusste ich bereits, aber ob ich es bekommen würde war eine andere Sache. Einen Versuch war es allemal wert.
 
Fast erleichtert wachte ich am nächsten Montag auf, kurz bevor der Wecker seine allmorgendliche Folter starten konnte. Das Wochenende hatte ich überstanden und war nun bereit für Ryans Besuch, sogar mehr als das: ich konnte es kaum erwarten!
Ein Blick in den Spiegel sagte mir, dass ich am Wochenende eindeutig zu wenig Schlaf bekommen hatte.
Auch eine Hand voll kaltem Wasser konnte daran nichts ändern. Mir war nur noch kälter als vorher.
Als ich auf dem Weg nach unten in die Küche war, hörte ich meine Eltern miteinander reden. Eigentlich war mein Vater zu der Zeit schon lange auf dem Weg zur Arbeit. Das Gespräch fand ein plötzliches Ende als ich den Raum betrat. Hätte ich mir auch denken können, dass ich zur Zeit das Gesprächsthema Nummer eins war.
„Ich muss dann auch mal zur Arbeit“, sagte mein Vater und gab meiner Mutter einen Kuss auf die Wange. „Viel Spaß in der Schule.“
„Danke, werd ich sicher haben.“ Sehr unauffällig!, dachte ich nur.
Natürlich hatte ich unglaublich viel Spaß in der Schule, wie immer. Aber zu allem Übel war Jerry an dem Tag nicht gekommen. Nicht nur, dass ich die Unterrichtsstunden alleine überstehen musste, ich konnte ihm auch nicht von meinem Geschenk für Ryan erzählen. Das musste ich schließlich auf den nächsten Tag verschieben.
 
„Du bist ja verrückt!“, schnaufte Jerry.
„Ich weiß.“
„Ich hätte nicht gedacht, dass du auf einmal so mutig bist.“
„Ich war auch von mir überrascht.“
„Oh man, ich glaub´s nicht! Darf ich auch kommen, um sein Gesicht zu sehen?“ Grinsend sah er mich an. Die Antwort kannte er natürlich und erwartete daher auch kein Kommentar von meiner Seite. Ich grinste viel lieber heimlich in mich hinein. Übermorgen!
„Übermorgen sind endlich Ferien!“
„Übermorgen kommt Ryan!“, korrigierte ich.
„Ja, das auch. Also bis morgen.“
„Bis morgen.“ Wie jeden Tag trennten sich unsere Wege nach der Schule und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, aß ich zunächst etwas und verbrachte den restlichen Nachmittag in meinem Zimmer und telefonierte mit Ryan.
„Wir kommen ungefähr um sechs Uhr abends bei euch an, es sei denn wir stehen im Stau.“
„Bloß nicht. Ich halte es keine Sekunde länger ohne dich aus.“
„Ich auch nicht. Ich hab dich so lieb!“, schnurrte er ins Telefon, woraufhin sich mein Magen anfühlte als hätte ich gerade Brausepulver geschluckt.
„Ich dich auch! Schlaf gut!“
„Du auch. Bis dann.“
Gerüstet für den letzten Schultag in diesem Jahr verließ ich am Mittwoch pünktlich das Haus, schlenderte in Richtung Schule, begrüßte Jerry vor dem Klassenraum und fühlte mich so unglaublich gut, dass es mir selber Angst machte.
 
 
Kapitel 14
 
Ich öffnete die Augen, nachdem mich der Wecker aus meinen Träumen gerissen hatte und stieg grinsend aus dem Bett. Donnerstag, acht Uhr morgens. In etwa zehn Stunden würde Ryan an der Haustür klingeln. Doch nun wollte ich zunächst einmal meinem vollkommen vernachlässigtem Hobby nachgehen und ein wenig an der frischen Luft joggen. Müde war ich nicht, obwohl ich mich normalerweise hütete den Wecker in den Ferien zu benutzen.
Aus dem Kleiderschrank suchte ich mir meine Sportkleidung heraus, zog mich schnell um und ging hinunter in die Küche, um noch etwas zu trinken bevor ich das Haus verließ und die Tür hinter mir schloss.
Ich machte mir die untypische Wärme dieser Jahreszeit zunutze und lief eine größere Runde. Die Temperaturen, die man sich unter dem Begriff „warm“ vorstellt, herrschten an diesem Morgen natürlich nicht, aber auf eine weiße Weihnacht mussten wir dieses Jahr wohl verzichten. Zum Joggen war das Wetter jedenfalls bestens geeignet.
Völlig erschöpft ließ ich mich eine Stunde später auf mein Bett fallen, um vor dem Duschen wieder etwas zu Atem zu kommen. Meine Kondition hatte unter der Fitnesspause eindeutig sehr gelitten und mein Magen beschwerte sich mit lautem Grummeln, dass er noch kein Frühstück bekommen hatte. Trotzdem ließ ich mir im Bad so viel Zeit wie möglich. Irgendwie musste ich mich schließlich beschäftigen, damit mir die restlichen Stunden nicht allzu lang erschienen. Und hat es geholfen? Natürlich nicht! So oft ich mir auch einredete, dass meine Haare noch leicht feucht waren und ich sie somit noch länger fönen musste, der Zeiger der Uhr hatte sich trotzdem nur ein winziges Stück bewegt. Also gut, dachte ich, dann lass ich mir eben heute viel Zeit beim Frühstück machen. Doch auch dieser Gedanke wurde bereits im Keim erstickt, da meine Eltern schon am gedeckten Tisch saßen, als ich die Küche betrat. Schmollend setzte ich mich dazu, nahm mir ein Brötchen und aß.
Der Mittag und Nachmittag dieses Tages standen dem Morgen in keiner Weise nach. Es ging genau so weiter wie es angefangen hatte. Doch irgendwie sind auch diese Stunden vergangen und auf meinem Wecker waren nun die rot leuchtenden Ziffern 18.00 zu lesen. Hoffentlich stecken sie nicht im Stau!, dachte ich immerzu. Je länger ich darüber nachdachte, dass Ryan mir jeden Moment gegenüberstehen würde, desto nervöser wurde ich. Meinen Herzschlag konnte ich in jedem einzelnen Teil meines Körpers spüren und meine Hände fingen an zu schwitzen. Als es schließlich unten an der Haustür klingelte, war ich nicht fähig aufzustehen und selbst wenn ich es geschafft hätte, wäre ich sicherlich nach wenigen Schritten wieder zusammengebrochen. Zweieinhalb Wochen hatte ich auf diesen Moment gewartet und jetzt saß ich bewegungsunfähig in meinem Zimmer? Ich rappelte mich also auf und begab mich auf den Weg nach unten. Mit jedem Schritt wurde ich schneller und stolperte die letzten Treppenstufen geradezu hinunter, stürmte in den Flur und riss die Haustür auf. Da stand er! Mein Freund!
„Ryan...“, schluchzte ich und fiel ihm um den Hals.
„Hey Kleiner.“
Stunden schienen zu vergehen, während wir uns einfach nur festhielten und froh darüber waren den Anderen endlich wieder zu haben. Erst als wir uns voneinander trennten fiel mir auf, dass Ryan alleine war. Ich dachte seine Eltern wollten mich unbedingt kennenlernen.
„Wo sind denn deine Eltern?“, fragte ich also.
„Bekomme ich gar keinen Begrüßungskuss?“ Mit großen Augen und einem schrecklich niedlichen Schmollmund sah er mich an und sofort hatte ich meine Frage vergessen.
„Entschuldige. Natürlich!“
Während wir uns küssten, gingen wir langsam ins Haus, durch den Flur, direkt ins Wohnzimmer, wo wir uns auf das Sofa fallen ließen.
„Und wo sind deine Eltern?“
„Weg“, sagte ich knapp und hing schon wieder an seinen Lippen.
„Ich dachte schon du willst mich tatsächlich nicht reinlassen. Was hast du denn so lange gemacht, nachdem ich geklingelt habe?“, fragte er, als wir wieder ruhig nebeneinander saßen. Ruhig nach außen.
„Ich... äh... ich war etwas... verkrampft.“
„Nur wegen mir? Wie süß! Aber mir ging es auch nicht anders. Ich stand bestimmt schon fünf Minuten vor der Tür, bevor ich schließlich den Klingelknopf gedrückt habe.“
„Wo sind denn nun deine Eltern?“
„Im Hotel. Ich hab ihnen gesagt, dass ich dich lieber erst einmal alleine begrüßen will.“
„Echt? Ich habe meine Eltern auch vorsorglich weggeschickt.“ Schon während ich das sagte, wollte ich mir am liebsten auf die Zunge beißen.
„Was? Und das fanden sie nicht merkwürdig? Immerhin wissen sie doch noch nichts von uns.“
„Äh, nein... stimmt. Ich habe sie zum... Einkaufen geschickt.“
„Ach so.“
Er zog mich näher an sich und strich zärtlich durch meine Haare. Ich seufzte leise und schloss die Augen.
„Ich habe nicht vergessen, dass du das ganz besonders magst.“
„Und ich habe nicht vergessen, dass du das besonders magst.“ Ich ließ meine Hände über seinen Rücken gleiten und grinste ihn an.
„Ich hab dich so vermisst.“, flüsterte er mir ins Ohr. „Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch!“
Bis wir die Haustür aufgehen hörten saßen wir auf dem Sofa, kuschelten uns aneinander und küssten uns.
Doch dann kamen meine Eltern ins Wohnzimmer. Ryan ließ sofort von mir ab und rückte ein wenig von mir weg.
„Hallo Ryan“, sagte mein Vater und zwinkerte mir zu. Ryan war auf einmal sehr nervös und angespannt.
„Hallo“, entgegnete er schüchtern. Ich fand das unglaublich süß und konnte nicht anders als ihn von der Seite anzulächeln.
„Daniel hat uns schon erzählt, dass du ein paar Tage hier bleiben möchtest. Wir haben dir eine Matratze und Bettwäsche in sein Zimmer gelegt. Ist das in Ordnung für dich?“ Auch meine Mutter warf mir einen viel sagenden Blick zu und ich wünschte mir die ganze Zeit, dass sich meine Eltern weniger auffällig verhalten würden.
„Ja sicher, vielen Dank.“
„Wir gehen jetzt nach oben, ok?“, sagte ich, griff nach Ryans Hand und zog ihn vom Sofa hoch. Erschrocken sah er mich an und als wir in meinem Zimmer auf dem Bett saßen, fragte er: „Warum hast du  vor deinen Eltern meine Hand genommen?“
„Wieso nicht? Das macht man doch unter Freunden.“
„Meinst du nicht, dass das etwas zu auffällig ist?“
„Nein. Und außerdem sollen sie es doch ohnehin bald erfahren, oder?“
„Ja, aber doch nicht so.“
„Na gut, dann fasse ich dich nicht mehr an“, sagte ich eingeschnappt. Warum machte er sich darüber so viele Gedanken? Ich habe ihm doch nur aufgeholfen und meine Eltern sahen das sicher nicht anders.
„Dan, so war das nicht gemeint.“
„Ach, nicht?“
„Nein, du Dummkopf. Das weißt du ganz genau.“
„Ja, ich weiß.“
„Dann komm her. Ich mag es nicht, wenn du so weit von mir weg sitzt.“
Er breitete seine Arme aus und ich kuschelte mich an ihn. Mein Kopf lag an seiner Brust, so dass ich seinen Atem spüren und seinen Herzschlag hören konnte. Langsam tasteten sich seine Hände über meinen Rücken und suchten nach dem Saum meines Pullovers. Vorsichtig schoben sie sich darunter und strichen sanft über meine Haut bis hinauf zu meinem Nacken. Ich hob meinen Kopf und sah Ryan in die Augen.
„Was ist, wenn gerade jetzt meine Eltern kommen?“
„Dann wissen sie eben alles.“
„So mutig auf einmal?“
„Ja, ich will schließlich nicht auf deine Berührungen verzichten müssen.“
„Na dann...“, sagte ich und schlang meine Arme noch fester um ihn. Seine Lippen berührten meinen Hals, meine Wange und fanden ihren Weg zu meinem Mund. Vollkommen verzaubert und kraftlos lag ich in seinen Armen, ließ mich einfach fallen, denn ich wusste er würde mich halten. Schon bevor ich Ryan kennenlernte, hatte ich mir vorgestellt, dass das Küssen das Schönste an einer Beziehung sein musste.  Ryans Küsse hatte mir letztendlich die Bestätigung gegeben. Wenn sein Mund meinen berührte, war alles andere unwichtig. In diesen Momenten konnte ich mir nie vorstellen ihn irgendwann wieder loslassen zu müssen. Doch spätestens, wenn wir beide keine Luft mehr bekamen, mussten wir einen kurzen Augenblick voneinander ablassen. Dann sah ich Ryan tief in die Augen und wusste, dass er das selbe fühlte wie ich. Und jetzt, da wir uns längere Zeit nicht sehen, geschweigedenn küssen konnten, war das Bedürfnis den Anderen zu spüren natürlich umso größer.
Langsam ließ Ryan meinen Körper aufs Bett sinken und unterbrach für einen dieser kurzen Momente seinen Kuss, um mir den Pullover über den Kopf zu ziehen. Meine Finger strichen wieder über seinen Rücken, als er seine Küsse nun auf meinen gesamten Oberkörper ausbreitete.
Endlich hatte ich wieder das Gefühl uneingeschränkt glücklich zu sein. Ich fühlte mich nur vollständig, wenn Ryan bei mir war, so wie an diesem Donnerstag vor Weihnachten.
 
Vorsichtig streichelte ich seine weiche Haut und sah in sein friedliches, schlafendes Gesicht. Wenn ich daran dachte wie wenig Zeit wir nach unserem letzten Treffen gehabt hatten, war ich nur froh, dass es an diesem Abend anders war. Wir konnten nebeneinander einschlafen und aufwachen und uns so viel Zeit füreinander nehmen, wie es uns gefiel. Zu wissen, dass Ryan auch am nächsten Morgen noch neben mir liegen würde, war ein unbeschreibliches Gefühl. Am liebsten wollte ich die ganze Nacht wach bleiben und ihm beim Schlafen zusehen, doch auch ich schlief schnell ein, nachdem ich mich an Ryan gekuschelt und er im Schlaf seinen Arm um mich gelegt hatte.
 
Die Sonne schien bereits durchs Fenster als ich am Morgen des Heiligen Abends aufwachte, so dass ich es vorzog die Augen geschlossen zu lassen. Ich streckte meinen Arm aus und tastete nach Ryan, spürte jedoch nur das Bettlaken und die Bettdecke unter meinen Fingern. Verwirrt öffnete ich die Augen ein wenig und blickte blinzelnd in sein grinsendes Gesicht. Er saß am Fußende meines Bettes und schien schon vollkommen wach zu sein. Im Gegensatz zu mir.
„Hmm“, grummelte ich und vergrub mein Gesicht wieder im Kopfkissen. „Warum bist du schon so wach?“
„Ich hab doch lange genug geschlafen und außerdem sehr gut.“
„Aha. Und warum sitzt du da hinten?“ Ich setzt mich schläfrig auf und lehnte mich an die Wand, an der das Bett stand. Ryan saß mir direkt gegenüber und lächelte mich immer noch an.
„Von hier aus konnte ich dich am besten beobachten. Du siehst wirklich zum Anbeißen süß aus, wenn du schläfst.“
„Danke, gleichfalls. Musst du mich jetzt immer noch beobachten oder kommst du wieder zu mir?“
„Ich muss dich immer ansehen“, sagte er, kroch jedoch über das Bett auf mich zu.
„Weißt du was? Du bist wie ein kuscheliges Haustier und ich habe gerade beschlossen dich für immer zu behalten.“
„Dann brauche ich aber auch ganz viele Streicheleinheiten und ich darf immer in deinem Bett schlafen“, sagte er, rollte sich wie eine Katze zusammen und legte seinen Kopf auf meinen Schoß.
„Natürlich.“
„Welches Tier bin ich denn eigentlich?“
„Na, ein Kätzchen, was sonst?“
„Aha, und warum?“
„Weil Katzen genauso niedlich schnurren wie du, wenn man sie streichelt.“
„Kommt auf einen Versuch an, oder?“
„Wenn du meinst.“ Ich legte also meine Hand auf seinen Rücken, strich dort ein paar Mal auf und ab und kraulte dann seinen Nacken.
„Ich liebe dich!“, schnurrte er und ich konnte nicht anders als mich zu ihm hinunter zu beugen und ihn zu küssen. Stundenlang. Bis meine Eltern an der Tür klopften und uns Bescheid sagten, dass das Frühstück fertig war. Bevor wir nach unten gingen, zogen wir uns noch etwas an und präparierten die Matratze so, als hätte Ryan tatsächlich darauf geschlafen.
 
 
Kapitel 15
 
Gegen Mittag klingelte es an der Haustür und da meine Eltern mal wieder nicht zu Hause waren, musste ich die Tür öffnen.
„Was machst du denn hier?“ Verwirrt sah ich Jerry an.
„Ich wollte Ryan sehen, wenn er schon mal hier ist.“
„Na dann komm rein.“
Während Jerry sich Schuhe und Jacke auszog, ging ich wieder zurück ins Wohnzimmer. Ryan und ich waren gerade damit beschäftigt den Weihnachtsbaum zu schmücken.
„Wer war das?“, fragte er.
„Jerry.“
„Jerry?“
„Ja, das ist dein bester Freund. Erinnerst du dich an ihn?“
„Blödmann.“ Mit einem schelmischen Grinsen schubste er mich aufs Sofa und kitzelte mich so gnadenlos, dass ich laut lachen musste und schon nach kurzer Zeit nach Luft rang.
„Hey, stör ich euch vielleicht gerade?“ Ohne jedoch eine Antwort abzuwarten kam Jerry auf uns zu und setzte sich.
„Hi Jerry, wie geht´s?“, fragte Ryan und klopfte ihm kurz freundschaftlich auf die Schulter, nachdem er mir noch ein letztes Mal in die Seite gestupst hatte. „Was erzählst du Dan denn alles, wenn ich gerade nicht da bin?!“
„Er hatte gefragt“, verteidigte sich Jerry.
„Ist ja auch egal. Vielleicht ist es ganz gut, dass du es jetzt weißt, oder?“
Ich nickte nur und setzte mich wieder aufrecht neben die beiden.
„Willst du Ryan sein Geschenk nicht jetzt schon geben?“
„Jerry!“ Ich wusste es! Er war einfach viel zu neugierig.
„Dann eben nicht“, sagte er beleidigt und stand auf. „Kommt ihr mich noch mal besuchen, solange du noch da bist, Ryan?“
„Klar.“
„Bis dann.“
Nachdem die Tür zugefallen war, lehnte ich mich seufzend an Ryans Schulter.
„Warum muss Jerry so anstrengend sein?“
„Ich weiß nicht. Was meinte er denn eben?“
„Er will dein Gesicht sehen, wenn ich dir mein Geschenk gebe.“
„Aha. Was ist es denn?“
„Nein“, sagte ich und schüttelte den Kopf.
„Ach komm schon“, bettelte er. „Ich geb dir auch auf der Stelle einen Kuss, wenn...“
Weiter kam er jedoch nicht, denn ich hatte meinen Mund bereits auf seinen gelegt. Statt sich zu wehren und mich von sich zu schieben, da er seine Antwort noch nicht bekommen hatte, erwiderte er meinen Kuss und wollte ihn scheinbar auch in nächster Zeit nicht unterbrechen.
„Du bist gemein.“
„Ich weiß. Soll ich dich noch ein bisschen streicheln, bis wir den Baum weiter schmücken, mein Kätzchen?“
„Ja, bitte.“
 
Natürlich waren wir noch nicht ansatzweise fertig als meine Eltern zurückkamen.
„Was habt ihr denn die ganze Zeit gemacht, wenn ihr nicht dazu gekommen seid, den Baum zu schmücken?“
„Jerry war da und hat uns abgelenkt“, verteidigte ich uns. Vollkommen gelogen war die Ausrede immerhin nicht.
„Soso. Wann kommen deine Eltern, Ryan?“, fragte meine Mutter.
„Jeden Augenblick. Sie haben mir gesagt gegen 16 Uhr.“
„Gut, dann fang ich schon mal an zu kochen. Kümmerst du dich um den Salat, Schatz?“, sagte sie an meinen Vater gerichtet.
„Natürlich.“
„Und was sollen wir machen?“
„Ihr schmückt den Baum endlich weiter. Wie sieht das denn aus, wenn Ryans Eltern kommen und der Weihnachtsbaum ist noch nicht fertig?!“
Als es zehn Minuten später an der Tür klingelte, hatte die alljährliche Weihnachtshektik bereits ihren Höhepunkt erreicht. Meine Mutter war, wie jedes Jahr, der festen Überzeugung, dass nichts rechtzeitig fertig werden würde und die Tatsache, dass wir Gäste erwarteten, war sicher kein Vorteil.
Nachdem Ryans Eltern schließlich unser Haus betreten hatte und die üblichen Höflichkeiten ausgetauscht waren, machten wir es uns im Wohnzimmer gemütlich. Meine Eltern sprachen glücklicherweise Englisch, wenn auch nicht perfekt, und konnten sich daher mit unseren Gästen verständigen. Sie schienen sich zu mögen.
Das Essen war schnell beendet und die Geschirrspülmaschine angestellt, so dass die Bescherung immer näher rückte. Ryans Eltern verabschiedeten sich vorher, da sie ihre Geschenke immer erst am Morgen des 25. überreichten. Mein Freund blieb allerdings bei uns, natürlich. Beim Abschied nahm mich seine Mutter kurz in den Arm.
„Ich habe meinen Eltern gesagt, dass sie sich zurückhalten sollen, aber meine Mutter hat darauf bestanden dich wenigstens kurz in den Arm nehmen zu dürfen. Ich konnte ihr das nicht ausreden“, sagte Ryan als wir später in meinem Zimmer saßen. Wir hatten nämlich darauf bestanden unsere eigene kleine Bescherung zu haben.
„Das macht doch nichts. Mich hat es nicht gestört.“
Eine Weile saßen wir schweigend nebeneinander, dann nahm Ryan auf einmal meine Hand und sah mich an. „Hast du eigentlich schon darüber nachgedacht, was wir machen, wenn ich wieder zurückfahre?“
„Ja sicher, aber was sollen wir denn tun? Du musst wieder zurück und ich muss hier bleiben.“
„Weißt du noch warum ich mit nach England gefahren bin?“
„Weil deine Eltern es so wollten.“ Worauf wollte er hinaus?
„Genau, aber...“ Er senkte kurz seinen Kopf und als er wieder aufsah, strahlte er mich so glücklich an, dass ich es kaum erwarten konnte zu hören wie der Satz endete. „Zu dem Zeitpunkt wussten sie noch nichts von uns.“ Dann griff er in seine Hosentasche und zog zwei Schlüssel heraus. „Das hier ist, wenn du es annimmst, unsere Zukunft.“
Fassungslos sah ich ihn an. Er wollte mir doch nicht etwa erzählen, dass er mit mir zusammen in eine eigene Wohnung ziehen wollte, oder? Doch genau das schien tatsächlich seine Absicht zu sein, denn er legte einen der Schlüssel in meine Hand.
„Das ist mein Weihnachtsgeschenk, Schneeflöckchen. Was sagst du?“
Ich antwortete nicht, fiel ihm aber stattdessen um den Hals. Ich konnte es nicht glauben. Wie denn auch? Vor wenigen Minuten hatte ich noch gedacht, dass wir uns immer nur in den Ferien sehen würden.
„Meinst du das wirklich ernst?“, fragte ich.
„Ja, das tue ich. Jetzt müssen wir nur noch deine Eltern einweihen.“
„Das habe ich schon getan.“ Diesmal strahlte ich ihn an und sah in sein verwirrtes Gesicht.
„Wie, sie wissen schon alles?“
„Ja, und sie wollen uns helfen, wenn sie können. Das ist mein Weihnachtsgeschenk.“
„Du Schlitzohr! Und ich dachte die ganze Zeit, dass wir uns ja nicht zu auffällig verhalten dürfen.“
„Ich weiß, das war sehr lustig mit anzusehen.“
Ich stupste ihn leicht in die Seite und fügte hinzu: „Ich liebe dich und geb dich nicht mehr her.“
„Das musst du jetzt auch nicht mehr.“ Er beugte sich zu mir herüber und gab mir einen sanften und unglaublich süßen Kuss auf den Mund, der mich sofort süchtig danach machte. Ich legte also meine Hände in seinen Nacken und zog ihn zu mir heran, als er sich wieder von mir lösen wollte.
Den ganzen restlichen Abend mochten wir uns nicht mehr voneinander trennen. Selbst wenn sich einer von uns nur etwas zu trinken holen wollte, wurde er von dem anderen begleitet.
Mit meinen Eltern sprachen wir auch noch, denn von unseren Umzugsplänen wussten sie natürlich noch nichts. Die Wohnung, die Ryan ausgesucht hatte, war ebenfalls in Stade und daher hatten sie nicht allzu viel dagegen, dass ich schon ausziehen wollte. Allerdings hatten sie die Bedingung gestellt, dass wir auf meinen 18. Geburtstag warten mussten.
„Keine Panik, wir wollen euch nicht wieder trennen“, sagte meine Mutter als sie unsere entsetzten Gesichter bemerkt hatte. „Ryan kann solange hier bleiben, wenn er das möchte.“
Unglaublich! Plötzlich schien es für alles eine Lösung zu geben. Auch die Finanzierung der Wohnung war bereits geklärt, denn Ryans Eltern hatten angeboten die Miete zu zahlen. Natürlich wollten meine Eltern in dem Falle nicht nachstehen und beschlossen, mir das Kindergeld zu überlassen.
Alles war geplant und jetzt hieß es nur noch die Einrichtung zu besorgen und einzuräumen.
Am Neujahrsmorgen sahen Ryan und ich uns zusammen die Wohnung an und konnten noch nicht glauben, dass wir dort bald zusammen wohnen würden.
Die Zeit verging rasend schnell und ehe wir viel darüber nachdenken konnten, war der 20. März gekommen. Der Tag vor meinem 18. Geburtstag.
„Morgen ist es soweit, Schneeflöckchen“, sagte Ryan und gab mir einen Kuss.
„Ja, endlich. Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch.“
Als ich am nächsten Abend neben Ryan in unserem neuen Bett, in unserer eigenen Wohnung lag und ihm beim Schlafen zu sah, flüsterte ich leise: „Endlich Frühling!“
 
ENDE

Das war sie also. Meine erste Geschichte.
Ich danke allen, die sie gelesen haben und hoffe, dass auch einige Spaß daran hatten!
Wie immer würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.
Alles Liebe!
Friederike Fischer, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.07.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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