Klaus-Jürgen Langner

Es war einmal

Es war einmal, ----------------------------  aber nicht sehr weit entfernt von heute!
 
Es war einmal – vor einigen Tagen vielleicht – eine Prinzessin in ihrem ganz individuell eingerichteten kleinen Schlösschen. Sie hatte tagsüber viel zu tun mit der Verwaltung ihres übersichtlichen kleinen Reiches, für das sie allein verantwortlich war.
Eines Abends saß sie auf einer Decke im Gras, als sie von einem kleinen großäugigen Frosch angesprochen wurde.

„Guten Abend meine Schöne!  Bitte, erschrick nicht, denn ich sehe zwar aus wie ein ganz gewöhnlicher kleiner Frosch, aber ich bin in Wahrheit ein stolzer junger Märchenprinz!
Eine böse Fee hat mich verzaubert und mit einer solchen Figur bestraft. Aber sie hat mir erklärt, wenn es geschähe, dass eine richtige Prinzessin mich küssen würde, dann würde sie mir gnadenvoll meine menschliche Gestalt wiedergeben und der Zauber wäre erlöst.
Wenn Du mich bitte küssen könntest, dann erhalte ich meine stolze Menschengestalt wieder. Dann würde ich Dich auch sofort heiraten! Wir könnten auch sofort einen kleinen Bereich im Schloss meiner Mutter bewirtschaften. Wir hätten dann auch eine eigene  Küche, wo Du meine Mahlzeiten bereiten könntest und überhaupt Dein eigenes kleines Reich haben, wo Du meine Kinder gebären könntest. Du könntest dann dort auch die Kinder sogar groß ziehen und damit glücklich sein.“
Die Prinzessin hörte aufmerksam zu, nahm den kleinen Frosch in ein Körbchen und verschwand mit ihm in ihr Schloss.

Dort sah man sie am Abend vor dem Computer den neuesten Nachrichten lauschend bei einem Glas trockenen Weißweins, wie sie genussvoll leckere Froschschenkel zu sich nahm!
 
Und die Moral:
Solch doofe  Frauchen
Gibt’s nicht mal im Märchen!
 
Don,  2014-03-05

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.03.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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