Karl-Konrad Knooshood

Protokoll eines verfallenden Landes: Der Hase blieb


 

Wenige Sekunden,

wenige Sequenzen,

in denen der "Hase" loslief,

Das Säckerl war rasch gebunden,

von Pathos, "Haltung", Siegerkränzen,

kreißte das Politbürokollektiv,

und gebar in gebotener Kürze der Zeit,

ein frisches neues Narrativ…

 

KATHI hatte kurz ihr Smartphone gezückt. Spürend, dass es gleich zu massivem Ärger und Konflikten kommen würde, hatte sie es blitzartig aus ihrer Hosentasche gezogen, routiniert in fliegender, spielerischer Hast ihre vierstellige Entsperrungs-PIN eingegeben, sodass das Gerät betriebsbereit war. der Akkuverbrauch war übersichtlich geblieben, schön bescheiden: 85% übrig, Datenvolumen im HASI-TALK-Kombipaket mittlerer Größe (19,99 € für einen Monat, der jetzt nur noch 30 Tage, gesetzlich festgelegt, hatte), 5GB zum freien Verbrauch, wenn nicht gerade ein öffentliches WLAN verfügbar war, dito.

Mehr als genug interner Smartphonespeicher, also go! 2-3 Klicks (sanfte Berührungen des berührungsempfindlichen Displays auf die richtigen Icons) – Kamera läuft! Action!

 

Sie hielt drauf, ihre zitternde Nervositätshand ließ die ohnehin wackelanfällige Optik der Smartphone-Kamera, dieses zwar relativ hochauflösenden doch im Vergleich zu Film- oder Fernsehkameras und professionellen Camcordern für den Privatgebrauch hoffnungslos, nur für Schnappschussqualität ausgelegte, überforderte Gerät, zu einem schwindelerregenden Seh-Trip werden. Es war entsprechend schwierig, Konkretes zu erkennen. Nichts war auf KATHIs Film zu sehen, das die spätere abenteuerliche Interpretation im Geringsten zuließ. KATHI ahnte überhaupt nicht, was aus diesem Kurzvideo gemacht würde. In den fast 19 Sekunden, jener Beinahe-Drittelminute, war kaum etwas zu erkennen, denn KATHI hatte ihr Smartphone erst, einer jähen Eingebung folgend, zu späterer Beweisführung alles aufzuzeichnen, mit Kamerafunktion eingesetzt, als der gröbste Spuk schon vorbei war. Zudem hätte sie in mehrere Richtungen filmen sollen. Sie hielt jedoch nur geistesgegenwärtig auf ihren Freund, ihren Liebsten, den sie u.a. kosenamig "Hase" nannte, der wenige Meter anlief, einen Aggressor verfolgte. Sein Gesicht war kaum zu sehen, nur ein Teil seines Körpers inklusive rennender Beine.

 

KATHI hatte ihren Herzbuben noch gewarnt, wie eine vernünftige Partnerin es tut, zurückgepfiffen zu sich. Obwohl vom Aggressor, einem außerhalb des Trauerzuges, der, wütend aber dennoch würdevoll und ruhig bleibend durch die Innenstadt von Ex-Karlmarxstadt, nun Chemnitz, gezogen war. Während jedoch der würdevolle Trauerzug friedlich war, trat der Aggressor auf den Plan. Einige seiner Aktionen, die von ihm ausgingen, waren sehr störend. Unter anderem beleidigte und pöbelte er einige ihn am Rande des Zuges passierende Trauerzugteilnehmer an. Ausschlaggebend war nicht dies, denn die Mehrzahl der Teilnehmer ließ sich nicht beeindrucken oder gar provozieren und schritt weiter voran. Entscheidender Schlüsselmoment war, als der Pöbler sichtbar ein muslimischer Migrant, der in seinen pietätslos unflätigen Aussagen keinen Zweifel aufkommen ließ, dass die Moritat, die Grund für diesen Zug war, der Mord an DANIEL H., für ihn eine Helden-, keine Schandtat. Der Provokateur schüttete dann unvermittelt einem Teilnehmer Bier übers Hemd.

 

Dieses entscheidende doch pikante Detail wurde in der allgemeinen späteren Berichterstattung nicht erwähnt. Es hätte das dann Folgende, das entstandene "Beweisvideo" nicht nur in Frage gestellt, es hätte das später gesponnene, offizielle Narrativ zum Einsturz gebracht. Dahinter wäre dann die banale, unverblümt nackte Wahrheit zum Vorschein gekommen.

 

An Letzterem ist niemand im medialen Mainstream interessiert.

 

An dieser Stelle sei bereits eine Zwischenbilanz gezogen, eine einfache Zwischenfrage gestellt: Stellt euch vor, liebe Leser, wie ihr euch in einer solchen Situation fühlen und verhalten würdet!

 

Das Szenario wie folgt: Ihr flaniert oder marschiert gemessen-gemächlichen Schrittes in einer Menge mit. Diese Menge hält einen Trauermarsch ab, einen Trauerzug. Es ist eine Versammlung verschiedener Bürger aus sämtlichen Milieus und Schichten, Altersklassen und beiderlei Geschlechts. (Ehe-)Paare, Freundeskreise und Einzelpersonen, die sich zusammengefunden haben, um einen brutal von einem Einwanderer ermordeten Landsmann zu trauern, aus, so sollte man wohlwollend annehmen, echter, aufrichtiger Anteilnahme.

 

Dass sehr viel weiter vorne im Zug sich ein paar Neonazis unter die Trauernden gemischt haben – geschenkt. Kommt beim besten Anliegen vor, illegitimiert dieses jedoch nicht!

Im hinteren Teil des Zuges, an dem mehr als 800 Personen teilnehmen, ist davon nichts zu bemerken. Ein offensichtlicher Migrationshintergründler, mutmaßlich angetrunken, beginnt nun, vom Straßenrand aus feixend, die Trauerzugteilnehmer unflätig, wüst, derb zu beschimpfen und mit seinen mitgebrachten Kumpels den Zug massiv störend, schließlich jemandem der Teilnehmer sein mitgeführtes Bier übers T-Shirt zu kippen…

 

Wäre das nicht auch für euch, liebe Leser, eine klitzekleine Provokation?

Wäre das nicht unter Umständen die Tat, die euer inneres "Fass" zum Überlaufen brächte?

 

Würdet ihr nicht auch dem dann weglaufenden Agent Provokateur ein paar Meter weit hinterherlaufen? Kein Grund, körperlich zu werden, aber ein kurzes Drohen und Anlaufen wäre mehr als verständlich.

 

Diese kurze "Verfolgung", so man diese so nennen will, war auf KATHIs Smartphone aufgezeichnet worden. Sie war froh, diese Szene von ca. 19 Sekunden gefilmt zu haben. Nur für alle Fälle. Was sie nicht ahnen konnte: Diese "Fälle" kamen – und da die Regierung und ihre von Kontroll- zu Vasallenorganen verkommenen Staatstreuemedien allmählich merkten, dass größere Teile der deutschen Bevölkerung der zahlreichen Vorfälle überdrüssig wurden, spannen sie diese unglaubliche Lüge. Die große Lüge von den "Hetzjagden" von Chemnitz! Eine der dicksten und dreistesten Lügen der BRD-Geschichte, der Nachkriegszeit und seit der Wiedervereinigung sowieso.

 

KATHIs Smartphone, das war so eine Sache: Ihre WHATSAPP-Gruppe, in der sie, anonym, das Kurzvideo postete, hatte ein Leck. Ein "Leak", wie man Neudeutsch sagt, was einfach das englische Wort dafür ist. Auf verschlungenen und höchst zwielichtigen Kanälen gelangte der kurze Bewegtbild-Schnipsel in die Hände einer höchst mysteriösen, obskuren Gruppe aus dem linksautonomen (vulgo: linksextremen) Untergrund. Die auf Abwegen agierende Gruppe namens "Antifa Zeckenbiss".

 

Diese spielte es den Öffentlich-Rechtlichen, der ARD speziell, zu, soviel ich weiß. Unter tatkräftiger Mithilfe der Regierung und angeschlossener Journallie wurde ein Skandal daraus gemacht, um den man das passende (leider jedoch märchenhaft an den Haaren herbeigezogene) Narrativ modellierte, es sei zu "Hetzjagden auf Menschen ausländischen Aussehens in Chemnitz" gekommen. Womöglich hatte die Gruppe "Antifa Zeckenbiss" bereits derartiges nahegelegt, möglicherweise in einem Begleitschreiben an die ARD, das die "Quelle" unterstreichen sollte. Eine Art Vorab-Framing vonseiten des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds ARD dürfte ebenfalls im Bereich des Möglichen liegen.

 

Aus diesem einen Video aus zutiefst zweifelhafter Quelle, auf dem praktisch nichts zu sehen war, das auch nur annähernd an das erinnern kann, was später daraus gemacht wurde, spannen Leute wie der Regierungssprecher ein Drama. Der, dessen Name bereits an etwas Glitschiges, Schleimiges erinnert, das einem ständig aus der Hand rutscht (SEIBERT, klingt wie SEIFE und SCHLEIMER), pluralisierte die Story. Die Kanzlerin übernahm in ihrer Mischung aus schlafloser Bosheit und selbstbewusster Einfalt, kombiniert mit gleichgültigem Phlegma, ungeprüft diese fabulöse Fabel: Aus einem winzigen Videolein wurden "Videos" (selbstsicher, denken Sie groß!), "die eindeutig 'Hetzjagden' dokumentieren".

 

Im Zweifelsfall, und selbst nach wohlwollender Sicht, kann man beim besten Willen nicht von sowas sprechen. Auf der verwackelten Aufnahme ist ein kurzes Anlaufen zu sehen, das mit einer "Hetzjagd" überhaupt nichts zu tun hat!

 

Wer etwas über Hetzjagden lesen will (bei denen die Opfer teilweise buchstäblich zu Tode gehetzt wurden, der schaue sich mal im Internet um, was Neonazi-Typen, die später in der NPD aktiv waren, mit arg- und harmlosen ausländischen Mitbürgern gemacht hatten – das war Mitte der 90er, zu Zeiten von ROSTOCK und MÖLLN. Da gibt es ein paar tatsächlich sehr üble Beispiele wirklicher Menschenjagden. Und noch woanders und in anderen Ländern. Es hat schon üble Dinge gegeben.

Gegen die war diese Kurzreaktion auf eine heftige Provokation das, was sie ist: Ein harmlos verlaufener Streit. Die Berichterstattung im weiteren Verlauf ließ qualitativ sehr zu wünschen übrig. Der Mainstream, die, wie sich immer wieder herausstellt (siehe nicht nur RELOTIUS) als tendenziöser Haufen Fakenews- und Lückenpresse bekleckerte sich nicht mit Ruhm, auch nicht Rum, sondern Jauche! Alles darüber zu Lesende und Hörende wirkte so unvoreingenommen wie eine AL-DSCHASIRA-Reportage und so seriös wie ERICH VON DÄNIKENs Ufo-"Aufklärungsbücher".

 

Es wirkte so, als wolle man anhand einer wackeligen, im Vollsuff versehentlich erstellten Handykameraaufnahme einer leuchtenden Straßenlaterne im Dunkeln die Existenz Extraterrestrischer beweisen. Freilich ohne vorher überprüft zu haben, ob es sich bei der Straßenlaterne überhaupt um ein Ufo handelte.

 

Man hatte nichts in der Hand, noch nicht mal geschickt  gefälschte "Beweise" wie damals die "Hitler-Tagebücher" im STERN! Die Geschichte, die daraus gemacht wurde, ging mit globaleffizienter Mehrfachlichtgeschwindigkeit im wörtlichen Sinne um die Welt – als sei man auch noch stolz darauf, zu suggerieren, "die Deutschen" seien "schon wieder soweit" und es gäbe "Nazis in Chemnitz".

 

HANS-GEORG MAAßEN, damaliger Verfassungsschutzchef, hatte die hanebüchenen Storys von "Hetzjagden", das offiziell-offiziöse Narrativ angezweifelt – wurde geschasst. Als die Wahrheit ans Licht kam, sauber, seriös recherchiert durch das konservative Online- und monatlich erscheinende Printmagazin TICHYS EINBLICK, als der Ursprung und Kontext des Videos in einem meisterlichen Paradebeispiel für exzellente journalistische Arbeit, blieb das Medienecho dezent, auch wenn oppositionelle Kreise über das Herauskommen der Wahrheit verständlicherweise jubelten.

Es juckte niemanden mehr, insbesondere nicht weltweit. Schließlich war zwar die banale, dem linken Mainstream so verhasste, nicht schmeckende Wahrheit jetzt offenbar geworden – und riss den großen linken "Hetzjagd(en)"-Verschwörungstheoretikern und der Regierung, die den Mund reichlich vollgenommen hatte, ihre Agenda-Maske von der Fratze. Doch die märchenhafte Erzählung verselbstständigte sich trotzdem. Die "Hetzjagden", die keine gewesen waren, zogen nicht nur ein schon wenige Tage später auf die Beine gestelltes Konzert nach sich, sondern lieferte überdies, obwohl eine Lüge, das Alibi für immer heftigere Maßnahmen und Schikanen gegen die Nichtlinken dieses Landes. Immer noch wird Chemnitz synonym verwendet, wenn es darum geht, das Phantom einer "rechten Gefahr" großspurig und im absolut grellen Breitbildformat an jede denkbare Wand zu malen und alle Übel dieser Welt mit diesem Hirngespinst zu verknüpfen.

 

Dennoch: Jeglicher Legitimation zu irgendwelchen Schweinereien weiterer Lügengebäude zog die Story glatt den Stuhl unterm Arsch weg! Pfui über die Lügner, pfui über "Antifa Zeckenbiss".









 

 

(08.04.2020)
(C) 2021, Knorke Hasenhood



Stulle: Du hast Dich also der Geschehnisse von Chemnitz angenommen. Ist das nicht schon etwas lange
her?

Knorke: Das, was dort geschehen sein soll, ist tiefes Unrecht. Noch schlimmer ist, dass alles eine große
Lüge war. Die übrigens viel zu spät widerlegt werden konnte - vom konservativen Politmagazin und dem
gleichnamigen Blog TICHYS EINBLICK. Doch eh sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat...

Stulle:...ist die Lüge schon dreimal um die Welt gegangen? Oder so ähnlich?

Knorke: In diesem Falle war es so: EIN einziges lächerliches 19-Sekunden-Video, auf dem praktisch GAR
NICHTS zu sehen ist, außer, dass ein Typ auf einen anderen ein paar Meter zurennt, der dann wegrennt,
während eine Frau mit extrem sächsischem Dialekt sagt: "Hase, du bleibst hia!", wurde dann irgendwie
geleakt und als einziger Beweis für vermeintliche Hetzjagden (Plural) genutzt. Ohne weitere Überprüfung.

Stulle: Die Quelle, hieß die nicht "Antifa Zeckenbiss"?

Knorke: Ja, und sie wurde ohne weitere Verifizierung und eingehendere Sichtung einfach so 1:1 bei der
TAGESSCHAU gezeigt. Kanzlerin MERKEL sprach dann direkt von der Mehrzahl: "Wir haben Beweise für
HetzjagdEN" - und das einzige Video, das von irgendwas auftauchte, war das 19-Sekunden-Werk. So
geriet der brutale, schändliche Mord am Deutschen Daniel H. durch mehrere morgenländische Migranten
fix in Vergessenheit: Auf dem Trauerzug wurden die friedlichen Demonstranten vom Rand angepöbelt.

Stulle: Im TICHYS EINBLICK stand damals die ganze Wahrheit...

Knorke: Findige Journalisten dieser Zeitung hatten wohl die wahre Urheberin des Videos, die ihr Handy
gezückt hatte, als sie glaubte, dass es zu Ärger kommen könnte, allein schon für sich selbst als Beweis,
ausfindig gemacht. Diese sagte unter Eides statt aus, dass zum einen SIE die Urheberin des Videos und
die "Hase, du bleibst hier!"-Ruferin gewesen sei, sondern auch das, was wirklich passiert war: Arabisch
aussehende Kerle hatten am Rand gestanden und die Trauerzugteilnehmer verbal massiv provoziert. Der
Höhepunkt war, dass einer der Araber dann einem Trauerzugteilnehmer sein Bier über den Kopf
schüttete. Das war dann zu viel des Guten - und der Freund der Videourheberin machte Anstalten, dem
Bierschütter hinterherzurennen. Stoppte dann aber.

Stulle: Weiter vorne im Zug soll es vereinzelte Neonazis (im wörtlichsten Sinne) gegeben haben...

Knorke: Da waren ein paar Handvoll... Einer hatte sogar ein RAF-Tattoo auf dem Handrücken. Schon
seltsam. Doch der soll sogar bekannt sein, wie sich inzwischen herausstellte. Der Typ ist echt durch den
Wind... Aber es war so. So gut ich konnte, klamüserte ich die Ereignisse von damals Stück für Stück
wieder zusammen. Das Konzert jedenfalls, das stattfand, war eine mittlere Katastrophe. Ich mein': Ein
Landsmann wird umgebracht - und die Täter sind aus der Personengruppe, die seit 2015 immer wieder
extrem mit Straftaten auffällt - und die Leute demonstrieren zurecht und nehmen Abschied von dem - und
es kommt zu einer kleinen tumultartigen Szene - und ein paar Meter weiter vorn (also etliche Meter weiter
vorn, der Trauerzug war schließlich sehr, sehr lang, es nahmen viele Bürger teil) ein paar doofe Nazis
rumfeixten, wurde daraus ein Fremdenfeindlichkeitsding gemacht! Völlig absurd! Und infam! Und
absonderlich. Noch viel mehr als das! Diese Schande konnte nicht unkommentiert bleiben.

Stulle: Wie hast Du das damals erlebt? Fühltest Du Dich hilflos, warst Du wütend oder in Deinem
Gerechtigkeitsempfinden empfindlich verletzt, als Du die Wahrheit erfuhrst?

Knorke: Extrem hilflos. Ich würde lügen, wenn ich sagte, es sei alles ganz harmlos. Ich fand es einfach
fies, einen Meuchelmord mittels Messereinsatz einfach zu vergessen oder ignorieren, nur weil mal ein
einzelner Migrant (der auch noch jemandem Bier über die Rübe geschüttet hat) ein paar Meterchen vor
einem erzürnten Deutschen "weggelaufen" ist. Der Fall ist in keinster Weise mit irgendeiner Art von
Hetzjagd zu vergleichen.

Stulle: Es ist eine der größeren Lügen, die in diesem Land geschehen sind?

Knorke: Es wurde so viel gelogen, insbesondere im Rahmen der Grenzöffnung seit 2015, es wird gelogen
und verharmlost über den Islam und Integrationsprobleme großer Teile der Einwanderer, es wird gelogen
über das wahre Ausmaß des "Great Reset", es wird gelogen über die gesamte Problematik mit
Messerstechern und Drogendealern in Berliner, Hamburger, Frankfurter Parks und Bahnhöfen, es wird
gelogen und stark übertrieben, was den Klimawandel betrifft. Dazu wird viel verschwiegen, etwa die Flut.
Man wusste es drei Tage vorher: Da wird was passieren. Jetzt sind Millionen ohne Bleibe, während
weitere Merkelgäste hier eintrudeln. Das wird noch echt lustig. Chemnitz war eigentlich schon der Punkt,
an dem die vielen "Einzelfälle" das Fass zum Überlaufen gebracht hätten.

Stulle: Du meinst, das wurde mit der großen Hetzjagd-Lüge verhindert?

Knorke: Zumindest hat es kaum oder keine nennenswerten Demonstrationen nach sich gezogen,
nachdem etliche weitere Opfer zu beklagen waren und sind. Es wird immer eingelullt und vom großen
Zusammenhalt geschwafelt und dann zur Tagesordnung übergegangen.
Mittlerweile sind es auch so viele Opfer, dass man abstumpft. Wir haben uns längst an solche Fälle
gewöhnt. Meistens finden sie ja weit weg, in den Großstädten statt...

Stulle: DU wohnst doch in einer Großstadt - und in der ist auch schon Etliches vorgefallen.

Knorke: Ja, in Münster kam es auch zu einigen "Verwerfungen". Wir haben uns dran gewöhnt, wie auch
an die Masken, den Abstand, das ständige Hände-Desinfizieren...

Stulle: Hattest Du darüber nicht auch etwas geschrieben, das Du mir neulich gemailt hast?

Knorke: DIE Story ist noch nicht abgetippt, sie ist in meinen Manuskripten. Im Gegensatz zu dieser
Kurzgeschichte ist sie jedoch kein Teil von "Protokoll eines verfallenden Landes". Das ist mehr eine
allgemeine Beobachtung meinerseits und eine Abhandlung darüber, warum Pandemie-Paranoia und die
unselige Angst vor Krankheiten durch Infektion nicht positiv sind. Unter anderem, da ich solche
überwiegend irrationalen Ängste aus eigener Erfahrung kenne.

Stulle: Hast Du schon Maske getragen, als es noch nicht in war?

Knorke: Nein, DAS nun nicht, ich hab höchstens vereinzelt Asiaten im Supermarkt gesehen, die Masken
trugen, wohl, weil das bei ihnen in der Heimat gang und gäbe ist. Aber das waren Ausnahmen. Früher
haben Leute komisch geguckt, wenn Du so vermummt irgendwo reinkamst. Du durftest keine Bankfiliale
betreten, wenn Du Dir den Schal im Winter zu hoch gezogen hattest. Erst recht nicht mit irgendeiner Art
von Maske, auch zu Karneval nicht. Heute ist das leider normal. Jeder trägt diesen nutzlosen
Gesichtslappen.
Aber ich war früher extrem phobisch, hab mir immer Desinfektionsmittel gekauft, mir tausendmal täglich
die Hände gewaschen, war total sauberkeitsfanatisch und superpingelig. Man steigert sich in diese Angst
hinein - doch das soll ein andermal Thema sein.

Stulle: Was ist nun an dieser Geschichte wahr?

Knorke: Ich hangele mich an den Fakten ab, die bei TICHYS EINBLICK genannt werden. Versuche
natürlich, sie in meine eigenständige Geschichte nach wahren Begebenheiten einzupassen. Hoffentlich
ist das gelungen. Abgeschrieben hab ich nicht. WENN ich zitiert habe, habe ich das auch entsprechend
markiert und deutlich gemacht. Es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe.

Stulle: Danke für dieses Gespräch, lieber Knorke.

Knorke: Keine Ursache, lieber Stulle. Danke für Deine Zeit.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.08.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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