Klaus Mallwitz

Zielstrebig überfüttert

Mit Geduld und Spucke zog sie durch, was immer sie durchziehen wollte. Das war und bleibt für immer ihre besondere Stärke. Sie hatte stets den richtigen Riecher und setzte ihn ein, wann immer es ihr notwendig schien. Es gab keinen Gradmesser. Es gab nur das Ziel. Und das ist erreicht worden. Jetzt darf ein neues, ein vielleicht noch etwas schwächeres „Mamasöhnchen“ erscheinen. Das Füttern strengt an. Mal schauen. So oder so, es wird gefunden. Sicher. Ob es dann wohl jemals anders ausgehen wird wie bisher? Wird es irgendwann Leichen geben?

Niemand weiß es. Niemand hofft es. Vielleicht ist es auch ganz egal. Zumindest ihr.

Erfreulich ist, dass die gezielte Überfütterung seiner Ängste all seine Suizidgedanken, all seinen Hass und vor allem all seine Rachegelüste verhungern ließ. Ausgehungert. Gesättigtes Aushungern. Jetzt, kurz vor seinem Tod spürt er dank ihres Engagements: Liebe geht anders, Liebe macht frei! Egal, wann sie kommt. Ob vor oder nach der Übersättigung. Ganz egal. Dafür ist er ihr dankbar. Aber ist es letztlich wirklich ihr Verdienst? Wird sie nicht auch gesteuert? Sie wird doch wohl so ehrlich sein und seinen Dank im Falle eines Falles an ihren Fernbedienungs-Beherrscher weiterleiten.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.11.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Meine Gedanken bewegen sich frei von Andreas Arbesleitner



Andreas ist seit seiner frühesten Kindheit mit einer schweren unheilbaren Krankheit konfrontiert und musste den größten Teil seines Lebens in Betreuungseinrichtungen verbringen..Das Aufschreiben seiner Geschichte ist für Andreas ein Weg etwas Sichtbares zu hinterlassen. Für alle, die im Sozialbereich tätig sind, ist es eine authentische und aufschlussreiche Beschreibung aus der Sicht eines Betroffenen.

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