Yvonne Asch

Gefährliche Liebe____auf zur Rettungsaktion 29

 

Da stand er nun, völlig perplex und sprachlos in seiner Wohnung, starrte noch immer auf den Fleck, wo eben grade noch Josephine gestanden hatte und ihn als Mörder beschimpft hatte. Er atmete tief ein und versuchte sich zu beruhigen. Strich sich durch sein Haar und musste er st einmal verdauen, was sie ihn da so vor die Füße geworfen hatte. Langsam lies er sich auf das Sofa zurück fallen und dachte nach. Sie hatte erst so reagiert als sie seine Wunde betrachtet hatte, wie kam das? Gab es damit etwa einen zusammen hang? erst einmal musste er sich wieder beruhigen und dann würde er versuchen daraus schlau zu werden.

 

Josephine war voller Panik aus dem Haus geflohen, sie hatte kein Ziel vor Augen gehabt, sie wollte einfach nur noch weg. wie konnte das sein? War er wirklich ein Werwolf? Schon alleine dieser Gedanke ließ sie fast auf schreien, wenn sie dann auch noch daran dachte, das sie ihn umbringen musste, sie schüttelte den Kopf, rannte um die Kurve und rutschte im Schnee aus, landete auf ihren Knien und blieb erst einmal so sitzen. Stützte sich mit ihren Händen im Schnee ab und starrte das Weiße an. was war hier nur los? Der Sturz hatte sie wieder etwas wach gerüttelt, langsam drang der kalte Schnee durch ihre Hose, sie fing unbewusst an zu zittern, da ihr kalt war, aber sie nahm es nicht war. Ihr Kopf war nur von einem Gedankenn geblendet. Er hatte sie ausgenutzt! Er hatte sie belogen, er konnte sie gar nicht lieben, Werwölfe waren ein selbstsüchtiges Volk und sie hassten Vampire. Langsam legte sich ein matter Schleier in ihre Augen, sie füllten sich mit Tränen und Josi ließ ihnen freien lauf. Hier Draußen musste sie sich vor niemanden verstecken. Hier sah sie niemand, sollte sie doch weinen, wen störte das schon? Plötzlich hörte sie Schritte hinter sich im Schnee. Die kurz hinter ihr aufhörten, jemand beugte sich zu ihr hinunter. Dann spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter.

„Kleines, was ist los mit dir?“, die ihr vertraute Stimme ließ sie kurz aufhorchen, sie hielt inne mit dem Schluchzen und zuckte nur mit den Schultern. Sie wusste nicht, ob sie ihn nun sehen wollte. Aber Leo würde sie jetzt ganz sicher nicht alleine lassen, wieso kam er eigentlich immer wenn sie alleine sein wollte? Er zog sie an ihren Schultern hoch, ohne das sie sich hätte währen können. ehe sie sich versah lag sie auch schon in seinen starken Armen, aber sie hatte keine Kraft um auf ihren Beinen stehen zu können. also hielt er sie fest, ganz fest an sich und hob sie dann hoch, wie ein Bräutigam seine Braut. Sie schmiegte ihren Kopf an seine Brust, ihr offenes Haar, verdeckte ihr Gesicht, sie fühlte sich dadurch etwas geschützt, er sollte ihre Tränen nicht sehen. Natürlich hatte er schon längst bemerkt dass sie weinte. „Hat dir jemand was getan?“, hakte er nach und ging mit ihr durch den tiefen Schnee, Richtung Auto. „Er hat mich benutzt…“, stammelte sie und drückte ihre Hände in den Stoff der Jacke. „Wer hat dich benutzt, hat dich jemand angefasst?“, fragte er weiter nach, er wusste schon längst was sie meinte. Sie schluchzte laut, natürlich hatte Jäsen sie nie angefasst, aber sie fühlte sich fast genauso benutzt, er hatte mit ihren Gefühlen gespielt und das wahrscheinlich von Anfang an.

Hannes wollte grade zu Josi gehen, als er Leonardo mit ihr im Arm sah, sofort stellten sich sämtliche Nackenhaare bei ihm auf. Und wütend ballte er die Hände zur Faust. Oh er kannte Leonardo nur zu gut, vor ca. 3 Jahren war er mit ihm aneinander geraten, es ging noch einmal gut für ihn aus, um ein Haar, hätte Leo ihn getötet. Wieso lag seine kleine Josi bei ihm im Arm? Mit schnellen und geübten leisen Schritten schloss er zu ihnen auf, er war fast lautlos. Der Werwolf bemerkte ihn nicht einmal, zu sehr war er mit dem Vampir in seinen Armen beschäftigt.

„Er ist ein Werwolf, Jäsen ist ein Werwolf…“, stammelte Josephine weiter. ihr viel es schwer es zu glauben und dann es aus zu sprechen war mehr als nur seltsam und fühlte sich zu gleich äußerst Falsch an, als belüge sie sich selbst damit, ihr Herz, wollte es einfach noch nicht glauben. Leo drückte die nun so zerbrechlich wirkende Frau fest an sich. „Oh Josi, Kleines, ich werde auf dich aufpassen!“, er wusste zur Zeit nicht genau was er sagen sollte, er musste nun äußerst behutsam vorgehen, sonst könnte er alles wieder kaputt machen.

Hannes lauschte interessiert und in wurde schon fast schlecht vor Ekel, wie konnte dieser dreckige Kerl sie nur so an sich reizen? Jäsen, dachte er sich, Josi hatte ihn von diesen Sterblichen erzählt, er erschien ihr doch fast jede Nacht in den Träumen, erst einmal sollte er diesen Jungen wohl besuchen. Er und ein Werwolf wenn das so war… fast wäre ein Knurren aus Hanneskehle getrunken, aber er durfte nicht bemerkt werden.

„Kleines, ich nehme dich erst einmal mit zu mir, du musst dich ausruhen!“, hörte Hannes Leo noch sagen. Fast wäre Hannes vor Wut geplatzt, aber erst einmal würde er mit einen anderen abrechnen. Leo war zu stark um ihn alleine in den Weg zu treten und so wie Josephine grade drauf war, war nicht sonderlich auf sie zu zählen. Also würde er erst einmal die Beiden ziehen lassen und den Sterblichen aufsuchen!

 

Sie hatte während der ganzen Autofahrt nicht mit ihm geredet und starrte die ganze Zeit nur träumerisch aus dem Fenster. Zu Hause bei Leo, hatte er sie auf Sofa gelegt und ihr eine Wolldecke gegeben, sie hatte sich ohne sich zu sträuben, darin eingekuschelt. Er brachte ihr noch eine Wärmflasche und setzte sich zu ihr auf die Couch, streichelte ihr zärtlich durchs Haar und sah sie liebevoll an.

Jetzt oder nie!

„Josi, ich ertrage es nicht länger dich so zu sehen. Ich möchte bei dir sein, bitte lass mich ein Leben lang bei dir sein und lass mich mit dir unsterblich leben. Ich möchte nicht das du weiter hin alleine bist, das hast du einfach nicht verdient!“, Josi hatte seine Worte aufgenommen, es riss sie ein bisschen wach, verwundert schaute sie ihn nun an, ihre Augen waren voller Kummer. „Wie meinst du das?“, fragte sie leise, doch sie wusste eigentlich wie er es meinte.

„Lass mich ebenfalls so wie du werden, beiß mich und verbünde mich mit dir!“, nun klang seine Stimme viel zu intensiv, so sollte es nicht klingen das wollte er vermeiden, dass sie merkte wie wild er darauf war. Auf den Biss….

Sie schüttelte heftig den Kopf und wollte sich aufrichten, doch er drückte sie wieder in die Kissen. „bleib liegen, Schatz, du bist noch viel zu erschöpft…“ , seine Stimme klang wieder ganz sanft. Aber irgendetwas daran gefiel ihr nicht und das ganz und gar nicht.

Er bemerkte ihren Blick, ihren fast misstrauischen Blick, Wut stieg in ihn auf, sie durfte ihn auf keinen fall durch schauen, es durfte nicht alles um sonst gewesen sein. Er musste sein Volk schützen, dafür bezahlte man ihn schließlich auch. Sie hatte einfach zurzeit keine Kraft sich gegen ihn zu wehren, oder hatte sie nur einfach kein Interesse? Wofür sollte sie noch kämpfe? Alles in ihren Leben zerbrach doch andauernd. Vorsichtig senkte er seinen Kopf zu den ihren und küsste ihren Hals. „Ich liebe dich….“, flüsterte er ihr ins Ohr und küsste weiter ihren Hals. Doch auf einmal fühlten sich seine Küsse falsch an, es war nicht richtig, sie liebte ihn nicht.

 

Mit fester Faust klopfte Hannes bei Jäsen an die Tür an. noch immer etwas verwirrt und planlos ging Jäsen zur Wohnungstür und öffnete die Tür. Er hatte zwar mit vielen gerechnet aber mit dem Mann, der da an seiner Tür stand, hatte er nun ganz und gar nicht gerechnet. Aber der Vampir war auch nicht auf einen freundschaftlichen Besuch aus, ganz und gar nicht. ohne zu zögern, packte er den Jungen am Kracken und schob ihn zurück in seine Wohnung, mit der anderen Hand schloss er die Tür. Hannes Augen blitzten vor Wut. „Was hast du ihr angetan du Bastard?!“; sagte er mit erhobener Stimme. obwohl Jäsen einfach nicht einfallen konnte, was er nun so schlimmes getan hatte, wusste er sofort, wen dieser Mann meinte, der äußerst gereizt zu sein schien. „Du bist ein dreckiger Bastard!“, beschimpfte der Vampir ihn weiter ohne ihn zu Wort, zu kommen zulassen. Er drückte den nicht wissenden Jäsen gegen die Wand und starrte ihn wütend in die Augen. Doch so wie Jäsen zurück starrte und wirklich scheinbar keine Ahnung zu haben schien, entspannte er seinen Griff wieder etwas. „Du bist Kein Werwolf“, gab Hannes zu und atmete tief ein und aus, um sich zu entspannen. Nun war Jäsen völlig durch einander, was wollten die alle von ihm?

Es dauerte nicht lange, da fand man die Beiden Männer am Küchentisch wieder mit einen schönen kalten Bier, zur Entspannung nach der ganzen Aufregung. Hannes war ihm eine Erklärung schuldig und was für eine. „Was geht hier bitte grade ab?“, fragte er den Vampir. Trank einen Schluck von dem kühlen Bier und schaute ihn ungeduldig an. „Ich bin ein Freund von Josephine, ein sehr guter und ich weis, dass du weist was sie ist, na ja, und sie dachte du wärst ein Werwolf, wie verabscheuen diese Viecher…“, fing Hannes an, doch Jäsen unterbrach ihn. „Werwolf?“, fragte er fast ungläubig. „Ja, Werwolf..“, Hannes war ebenfalls nun verwundert, da wusste der Bursche von den Blutsaugern in der Nacht, aber nicht von der viel größeren Bedrohung, der Werwölfen. „Ich sehe schon ich muss nun fast ganz von vorne anfangen… na ob wir überhaupt so viel Zeit haben.“

Die Uhr tickte aber Hannes erklärte ihn alles zügig und als er alles Wichtige von Werwölfen und Vampiren erzählt hatte, waren Beide schon bei ihren 4 Bier angekommen. „Warum hält sich mich den bitte für einen Werwolf?“, ja, das konnte Jäsen sich wirklich nicht erklären. Aber Hannes wusste es ebenfalls nicht. „und woran hast du erkannt dass ich keiner bin?“.

Nun grinste Hannes. „Das ist ganz leicht, ihr sterblichen fangt an zu stinken, wenn ihr angst bekommt, Werwolfe schwitzen nicht, als Mensch gar nicht und als Wolf, halt über die Zunge. Aber deinen Schweißgeruch konnte man nicht verleugnen und warum sie das dachte, weiß ich leider nicht, aber ich glaube eine miese Ratte hat ihr da ein bisschen bei geholfen.“, noch immer grinste Hannes und trank noch einen weiteren Schluck. „Super ich bin also ein ehrlicher Stinker…“, seufzte Jäsen. „Wir sollten keine Zeit verschwenden, du bist einer Person eine Entschuldigung fällig und ich muss sie denk ich vor einen Fehler bewahren!“, mit den Worten sprang Hannes vom Stuhl auf und griff nach seinen Autoschlüssel. Sah kurz zu den lehren Bierflaschen, zuckte dann mit den Schultern. „Ernste Lage, das kann man keine Rücksicht auf so was nehmen!“, murmelte er und steckte den Schlüssel in die Tasche. „Kommst du mit Junge?“, eigentlich war das keine Frage, er würde gar nicht zu lassen das Jäsen hier bliebe. Aber er hatte auch kein Interesse daran hier zu bleiben. Also brachen die Beiden Männer auf. In der Hoffnung es wäre noch nicht zu spät. Sollte Josi, Leo beißen, dann wäre der Kampf verloren….

so Morgen kommt dann der letzte Teil der Geschichte rein... dann habt ihr es endlich geschafft ;)
würde mich sehr darüber freuen wenn ihr mir ehrlich sagt wie ihr sie fandet...
Lieben Gruß und danke fürs fleißige lesen :O)
Yvonne Asch, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.11.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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