Norbert Wittke

Förderverein der Profiteure (FDP)



Es tagte der Fördervein der Profiteure, um ihre Kandidaten und ihr Programm für die nächste Wahl für den Deutschen Bundestag zu erstellen. Nun sind sie der einzige Verein, der sich als Partei bezeichnet. Ihre Beziehungen nach ganz oben haben das zugelassen. Noch werden sie ja von Mutti gestützt, weil sie für die Mehrheitssuche noch als einziges Bedeutung haben.

Ihr Kandidat, den wir als spitz kennen, ist nun ihr  Spitzenkandidat. Mein Brüderle sollte das nicht sein, denn so einen möchte ich nicht in meiner Familie.  Aber ich bin Menschenfreund und werde ihm, wenn ich so weit bin, einen Platz  frei halten im Heim für alte senile Menschen. Hoffentlich ist er nicht schon vor mir dort, dann wird er sich wieder den besten Platz aussuchen, denn er hält sich ja für ein Alphatier.

Ihr alter und neuer Vorsitzender hat leider als ausgebildeter Augenarzt weder das Gesundheitswesen noch die Wirtschaft im Auge gehabt. Er ist eben universell einsetzbar, weil er nichts richtig kann. Da hätte ich an seiner Stelle lieber  Roberto Blanco gesehen, denn der bringt wenigstens mehr Farbe mit und wirkt sympathischer.

Ihr Außemminister bringt auch nichts auf die Reihe, da er den Verein und Deutschland nicht voran bringen kann, weil er die Welt am liebsten von hinten sieht. Vieleicht sollte er mal mein Gedicht "Von hinten lieben" ansehen, denn da gibt es ja viele Möglichkeiten mehr.

Ihr Teppichhändler wurde im Vorstand abgewählt.  Vor seinem Amtsantritt,  vor der letzten Wahl, hat er ja sein jetziges Amt in der Regierung als überflüssig angesehen. Ich muss ihm bestätigen, er hatte vollkommen Recht. Doch hat er noch alle guten Bekannten in guten Positionen untergebracht. Er hat bewiesen, dass der "Kölsche Klüngel" auch woanders funktionieren kann.

Das alte Schlachtschiff aus der Justiz, wird auch wieder antreten, damit die Gesetze weiter so gebogen werden können, wie es ja beabsichtigt ist. So wird die Justizia  noch weiter die Waage im Ungleichgewicht halten.

Es gibt dann noch einige alte und junge Laberköpfe, die sich ihr Zubrot in diversen Talkshows verdienen, aber sie sind nicht so wichtig, dass man sie erwähnen müsste.

Nun noch kurz zum neuen  alten Programm. Es ist sehr kurz und heißt vom Prinzip her:
                                    
                                                     Die Armen sollen arm bleiben. Die Reichen sollen reicher werden. Kein arbeitender Mensch soll von seinem Verdienst  leben können.
                                                    Der Mittelstand wird abgeschafft. Mehr Geld für alle Stundenhotelbesitzer.


11.03.2013                                   Norbert Wittke

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