Andreas Rüdig

Partnerwahl

Partnerwahl bezeichnet den Prozeß, mit dem Menschen ihre Sexual- und Lebenspartner auswählen. Der evolutionärpsychologischen Theorie zufolge dienen die Partnerschaftswahlstrategien dazu, optimale Partner für dei eigenen Fortplanzung und das Überleben des eigenen Nachwuchses zu sichern.

Die sozialpsychologische Rollentheorie hält das soziale Umfeld für entscheidend. Hier spielen die Geschlechterrollen eine entscheidende Rolle.

Auf Erklärungsversuche wie das Komplemantaritätsmodell, das Phasenmodell, die Instrumentalitätstheorie, das Stufenmodell, das Altruistische Modell oder das Psychoanalytische Modell soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden.

  • Die Homogamie-Hypothese besagt, dass Partner nach ähnlichen Kriterien ausgesucht werden, so dass möglichst gleiche Bedingungen (Abstammung, Alter, Bildungsniveau, sozialer Status, finanzielle Lage, Hobbys, politiscNeigung, Religion) in eine Partnerschaft eingebracht werden. Darüber hinaus existiere ein Endogamie-Prinzip, nach dem die Partnerwahl von Kultur- und Subkulturähnlichkeiten mitbestimmt wird.
  • Die Heterogamie-Hypothese vertritt die Meinung, dass Gegensätze sich anziehen, dass man also hauptsächlich einen Partner sucht, der die entgegengesetzten Charaktereigenschaften in eine Partnerschaft einbringt.

Meine Partnerwahl
ist eine Qual
welche Frau ist richtig
diese Frage ist wichtig
sie ist kleiner als ich
das zählt für mich
eine andere Sache ist klar
sie hat braunes Haar

Meine Partnerwahl war sehr erfolgreich. Ich habe mich (als Mann) in einen Mann verliebt. Ungewollt, muß ich zugeben, ich bin schließlich heterosexuell, nicht homosexuell. Anfangs traute ich mich nicht, mir diese Neigung einzugestehen. DOch dann bin ich zu Bartholomäus gegangen und habe ihm meine zarten, romantischen Gefühle gestanden. "Äh, Melchior, ich heirate morgen - eine Frau," konterte er mich aus.

Zuerst war ich zu Tode betrübt. Doch dann lernte ich Gerhardine, seine Braut kennen. Und war auch von ihr hellauf begeistert. Sollte ich etwa bisexuell sein? Mann und Frau, zwei Personen unterschiedlichen Geschlechts gleichzeitig lieben? "Ja," gestand ich dem Ehepaar. Und siehe da - Bartholomäus hatte Mitleid mit mir. "Na ja, so ganz häßlich bist du ja auch nicht. Und ein kleines bißchen symphatisch ebenfalls," entgegnete er zögernd, leicht schamhaft errötend.

Wir fanden eine Lücke im Ehepartnerschaftsgesetz. Demzufolge ist es einem Mann nicht verboten, mit einer Frau und einem Mann gleichzeitig verheiratet zu sein. Also bin ich auch eine Ehe mit ihm eingegangen. Und habe es nicht bereut. In bin glücklich mit beiden.

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