Hans Witteborg

Schock - schwere Not

Schock – schwere Not

Vielleicht – ocer auch nicht – habt ihr euch

liebe Leser(inen) gewundert, warum die Ergüsse meiner Geistesquellen auf dem Wege zum Fluß eines lyrishen Gedankenmeers stockten.

Des Rätsels Lösing: das Schicksal hat einen Staudamm gebaut und ich bemühe mich mit verblliebener Kraft, die verrosteten Schleusentore zu öffnen.

Wo die sind? Na, in meinem Kopf

und der ist Stand 4.2.2018 im Krankenhaus.

Ich will euch die lästigen und unappetitlichen Datails des Gangs

in die Notaufnahme ersparen.

Ich bin nun einmal hier und habe unangenehme Untersuchen (einige)

hinter mir und andere noch vor mir.

Hier in Details zu gehen verbietet mir der Respekt vor den gesunden Menschen,

denen ich keine Angst vor den Medizinischen Traktaten machen möchte.

Meine Diagnose liegt vor.

Der behandelnde Arzt – ich nenne ihn Dr. Sinuhe in anlehnung an den berühmten Roman – also Dr. Sinuhe deshalb, weil ich mir seinen Ägyptischen Namen nicht merken.

Besagter Arzt stürmte in aller Herrgottsfrühe (Allahsfrühe) herein

und teilet mir knallhart mit: Sie haben krebs – wir können noch nicht sagen,

ob der gestreut hat. Die gute Navchricht: Sie sind zwar spät aber viellicht rechtzeitig!?

Mit diesen vagen Aussagen verließ er flott mein Zimmer, ohne aber meinen Schock mitzunehmen. Kommentar meines Bettnachbarn, das hätte er auch einfühlsamer sagen können!

 

Wie es weitergeht? Ich glaube das weiß der Gevatter Hein, der hat sich vorbereitet. Seine Sense vorsorglich mit einer Schaufel vertauscht – bereit sein ist alles. Erste Grabungsversuche wird er mit den Worten begleiten, von Erde bist du genommen – und zur Erde sollst du wieder werden.

Er wartet mit Blick ins All auf ein Zeichen seines VORGESETZTEN.

Da die Erde eine Kugel ist, kann es sein, dass sein Blick von der Südhalbkugel i

ins All geht, in Heins Alter ist ein Irrtum nicht ausgeschlossen.

Drückt mir die Daumen und vor allem meiner kleinen Familie.

In diesem Sinne

Euer Hauspoet Hans Witteborg

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.02.2018. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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