Gaby Schindlbeck

Mein Enkel Sebastian

Mein Enkel Sebastian

Gestern wollte mir mein Enkel Sebastian (6) unbedingt was vorlesen.
So holte er sein Geschichtenbuch, suchte nach dem Lesezeichen und
begann eine neue Geschichte zu lesen. Ich war erstaunt wie zügig er
schon lesen konnte, er geht doch erst seit September in die 1. Klasse.
Kürzere Wörter erkannte er gleich und bei längeren setzte er die Buch-
staben schnell zusammen.
Einmal sagte seine Mama: „Hast du das Wort verstanden ? Du musst
das verstehen, sonst lies es noch mal.“
Basti las die Geschichte zu Ende und war stolz, weil ich ihn lobte.

Dann wollte er mir zeigen wie er schon schreiben konnte.
Meine Tochter malte ein paar Gegenstände auf ein Blatt unter-
einander und er schrieb den Namen daneben.
Bei einer Tasse fing er an mit „ka“ da fragte seine Mama: „Was
schreibst du denn da ?“ „Kaffeetasse“ „es genügt, wenn du du Tasse
schreibst.“„Nein, es ist eine Kaffeetasse.“

Eine Seite Rechenaufgaben, die meine Tochter ihm stellte, hatte er
in ein paar Minuten erledigt, da war nur ein Leichtsinnsfehler.
Ihm macht die Schule so Spaß, es ist eine Freude ihm zu zusehen,
wie er alles meistert.
Es gefällt ihm auch, seinen jüngeren Geschwistern vorzulesen
oder seiner Schwester (4) einen Buchstaben zu erklären.
Hoffentlich bleibt es so 


©  Gaby Schindlbeck

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Epilepsie – was ist das eigentlich? Gute Frage... denn wie ich immer wieder mit Entsetzen feststellen musste, wussten selbst ein Großteil der von mir und anderen Betroffenen konsultierten Neurologen keine vernünftige Antwort darauf, geschweige denn Allgemeinmediziner jedweder Art und erst recht nicht Otto – Normalverbraucher. Völlig außer Frage steht, dass Epilepsien oft mit geistigen Behinderungen einhergehen, was aber nicht heißt, dass das eine mit dem anderen gleichzusetzen ist. Dieses Buch soll deshalb auch nicht als medizinisches Handbuch dienen, sondern lediglich als ein Beweismittel, dass es auch anders geht, wenn man nur will oder allenfalls eine Art Gebrauchsanleitung für den Umgang mit solchen und ähnlichen Problemen. Es sind, wenn man so will, Geschichten aus dem wahren Leben, die ich hier beschreibe und Konfliktsituationen, für deren Bewältigung sich mal eine mehr, mal eine weniger elegante Lösung findet.

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