Beate Hennig

Herbstblätter und der Sinn des Lebens

Herbststürme rütteln und schütteln an den Bäumen, die Blätter, wunderschön gelb, rot und braun, leuchten in der Sonne und fallen bald wie gefärbter allzu grober Schnee zu Boden. Nein, knirschen wie Schnee tun sie nicht - sie rascheln. Jeder Schritt hindurch ist ein Vergnügen, schade dass man sie heutzutage immer gleich entfernen muss. Welchen Spaß hatten wir als Kinder, darin herum zu toben, uns damit zu bewerfen, uns darin zu wälzen.

Doch bald ist auch diese bunte Pracht vorbei, wie schon länger das sommerliche Grün. Regen durchweicht die Blätter, und das Ende eines ehemals üppig grünen Laubes ist endgültig eingeleitet. Doch was passiert eigentlich wirklich? – Die Blätter zerfallen, werden zu mikroskopisch kleinen Teilchen, die der Erde wieder zugefügt werden und der Erde neue Nahrung geben, Nahrung für die kommende Generation, das nächste Frühjahr.

Auch beim Menschen ist es nicht anders, wie in der Natur hat auch jeder Mensch sein Ende. Auch er macht Platz für eine neue Generation, hinterlässt den Nachkommen viel an Erfahrung und Lebenskraft.
Sinn des Sterbens? – Sinn des Lebens?

Beate Hennig 10/2017
 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Beate Hennig).
Der Beitrag wurde von Beate Hennig auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Besinnliches" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Beate Hennig

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Das andere Ich von Beate Hennig (Trauriges / Verzweiflung)
Welttag der Lyrik von Paul Rudolf Uhl (Besinnliches)
Tote Gefühle von Anschi Wiegand (Fragen)