Beate Hennig

Herbstblätter und der Sinn des Lebens

Herbststürme rütteln und schütteln an den Bäumen, die Blätter, wunderschön gelb, rot und braun, leuchten in der Sonne und fallen bald wie gefärbter allzu grober Schnee zu Boden. Nein, knirschen wie Schnee tun sie nicht - sie rascheln. Jeder Schritt hindurch ist ein Vergnügen, schade dass man sie heutzutage immer gleich entfernen muss. Welchen Spaß hatten wir als Kinder, darin herum zu toben, uns damit zu bewerfen, uns darin zu wälzen.

Doch bald ist auch diese bunte Pracht vorbei, wie schon länger das sommerliche Grün. Regen durchweicht die Blätter, und das Ende eines ehemals üppig grünen Laubes ist endgültig eingeleitet. Doch was passiert eigentlich wirklich? – Die Blätter zerfallen, werden zu mikroskopisch kleinen Teilchen, die der Erde wieder zugefügt werden und der Erde neue Nahrung geben, Nahrung für die kommende Generation, das nächste Frühjahr.

Auch beim Menschen ist es nicht anders, wie in der Natur hat auch jeder Mensch sein Ende. Auch er macht Platz für eine neue Generation, hinterlässt den Nachkommen viel an Erfahrung und Lebenskraft.
Sinn des Sterbens? – Sinn des Lebens?

Beate Hennig 10/2017
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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