Heinz-Walter Hoetter

Die Sexualfeindlichkeit der monotheistischen Religionen

Die Sexualfeindlichkeit der monotheistischen Religionen. Woher kommt sie und was soll sie bezwecken?

Historisch betrachtet hat Sex (natürlicher Geschlechtsverkehr) etwas mit Kinderkriegen zu tun. Eine Religion, die den Anspruch der absoluten Wahrheit erhebt, muss sich den Zugriff auf die Kinder verschaffen. Sie muss dafür sorgen, dass die Kinder von Anfang an in den Religionsbetrieb einbezogen werden, damit sich die Religion in alle Zukunft fortsetzen kann (religiös-genetische Missionierung).

Aus diesem Grund versuchen alle drei monotheistischen Religionen alles, was mit Fortpflanzung zu tun hat, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Das fängt mit dem Heiraten an: die christlichen Kirchen behaupten beispielsweise, nur sie hätten die Lizenz zum Heiraten zu vergeben (und damit die Lizenz zum Sex, denn Sex ohne Ehe ist natürlich streng verboten).

Nach der kirchlichen Trauung folgt dann die Taufe der Kinder, die Erstkommunion bzw. Konfirmation und so weiter und so fort, so dass die Nachkommen der Eltern zwangsläufig in den Machtbereich der Kirche und deren Religion geraten, ohne dass sie wirklich etwas dabei zu entscheiden hätten.

So funktioniert das bei allen monotheistischen Religionen. Denn Religionen, die das nicht auf diese raffinierte Art und Weise machen, mithin also die Einmischung von außen in das Sexleben der Menschen praktizieren bzw. derart bestimmend eingreifen, würden vermutlich (noch schneller) aussterben.


(c)Heinz-Walter Hoetter

 

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